Bundestrainer Jürgen Klopp wird den Kader für die letzten Länderspiele der Fußball-Nationalmannschaft im WM-Jahr am 5. November bekanntgeben. Mit Spannung wird erwartet, mit wie vielen und vor allem mit welchen Akteuren der 59-Jährige nach seinem DFB-Start mit einem XXL-Aufgebot von über 40 Spielern in die abschließenden Vorrunden-Partien der Nations League am 13. November in Belgrad gegen Serbien und drei Tage darauf in Berlin gegen die Niederlande gehen wird.
Kommt es zu einem DFB-Comeback von Werder Bremens Torjäger Niclas Füllkrug? Auch der 20 Jahre alte Paris Brunner drängt sich nach etlichen Toren für die AS Monaco und die deutsche U21-Nationalmannschaft für eine erste Nominierung auf. Füllkrug demonstrierte seine aktuelle Topform erneut am Dienstagabend beim Bremer Pokal-Aus in Dortmund (2:3).
Er kam nach der Pause rein und traf doppelt für den Verlierer. „Niclas Füllkrug schießt ein Tor nach dem anderen, aber er ist 33“, hatte Klopp jedoch mit Blick auf den personellen Neuaufbau der DFB-Auswahl Richtung EM-Endrunde 2028 zuletzt über den Angreifer gesagt. Füllkrug hat in bislang 24 Länderspielen 14 Mal getroffen.
Klopp wird für den November-Lehrgang einen zahlenmäßig deutlich kleineren Kader nominieren, da diesmal statt vier nur zwei Partien anstehen. „Natürlich werden wir da nicht mit 44 Spielern rangehen“, hatte er nach seinen ersten Länderspielen angekündigt. Er sprach von „23, 24 Spielern“.
Am Stamm um Kapitän Joshua Kimmich dürfte sich dabei insgesamt nicht viel verändern. „Wenn die Spieler beim nächsten Mal ankommen, wird die DFB-Nationalmannschafts-Fußball-Festplatte nicht leer sein. Wir müssen nicht bei null anfangen“, hatte Klopp betont. Der DFB-Kader wird am 9. November zur Vorbereitung letztmalig im Stammquartier des zum Jahresende ausscheidenden Ausrüsters Adidas in Herzogenaurach zusammenkommen.
In den November-Spielen geht es sportlich für Klopp um viel. In Gruppe 2 der A-Liga der Nations League liegt die DFB-Auswahl nach nur einem Sieg aus den ersten vier Länderspielen unter dem neuen Chefcoach mit fünf Punkten nur auf Rang drei hinter dem Führungsduo Holland und Griechenland (je acht).
Der Tabellenerste und -zweite ziehen ins Viertelfinale ein. Das ist auch das DFB-Ziel. Selbst zwei Erfolge in Belgrad gegen die noch punktlosen Serben sowie gegen die Niederlande müssen aber nicht zwingend zum Weiterkommen reichen. Denn bei Punktgleichheit zählt zunächst der direkte Vergleich unter den betroffenen Mannschaften. Deutschland, die Niederlande und Griechenland könnten in der Endabrechnung durchaus jeweils auf elf Zähler kommen.
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