Die McNeills in Unterlaimbach wollen in ihrer Kulturscheune die Besucher im Frühjahr 2025 wieder zum Lachen bringen. Unter anderem mit einem Kabarett im Bett, mit Klaus Karl-Kraus und mit Realsatire von Brigitte und Killen McNeill selbst. Doch auch Musik wird geboten.
Los geht es jedoch mit dem besagten Kabarett im Bett mit dem Titel „Bevor der Storch kommt“. „Wo und wie? Wer mit wem? Wie oft und wie lang? Über das, was im Bett passiert, redet man nicht“, erklären die Veranstalter im Programm. Das möchten Silvia Ferstl und Christoph Ackermann am Freitag, 21. März, ab 19.30 Uhr in der Scheune ändern.
Dabei geht es nicht nur ums Schlafen. „Im 21. Jahrhundert spielt sich dort der größte Teil des Lebens ab. Auf der Matratze wird telefoniert, geschlemmt, Netflix geschaut und Politik gemacht“, erklären die Kabarettisten. Ferstl und Ackermann möchten durchs Schlüsselloch auf die Bettstätten fremder Kulturen und die von Müllers nebenan schauen.
Weniger schlüpfrig wird es aller Voraussicht nach am Samstag, 26. April, um 19.30 Uhr in der Scheune. Statt Bettgeflüster sitzen an diesem Tag Dietmar Kuboth (Geige), Heinz Aumüller (Akkordeon), Killen McNeill (Gesang und Gitarre), Brigitte McNeill (Gesang und Percussion) sowie Ebo Filipp (Bassgitarre) auf der Bühne und spielen „Weltmusik mit fränkischer Seele“.
Mit fränkischen Texten zu Popklassikern, Folksongs, Swing-Standards und Wirtshausliedern soll das Publikum emotional direkt angesprochen werden. Das Ganze wird mit eigenen Versionen von Klassik-, Balkan- und Klezmerstücken angereichert.
Richtig Fränkisch wird es auch am Freitag, 16. Mai, ebenfalls ab 19.30 Uhr. Denn Klaus Karl-Kraus tritt mit seinem Programm „Klaus Karl-Kraus fasst zam“ auf. Er zieht dabei eine Zwischenbilanz, die keiner Abrechnung gleichen soll. Humoristisch reflektiert er „seine Erfahrungen als Marketingdirektor eines Bankinstituts, den Groove als Musiker, die Spielfreude des Sportreporters und der kritische Blick des Kabarettisten und schließlich die Erlebnisse als Hochschuldozent und Coach“, so die Ankündigung.
Satire wie Klaus Karl-Kraus wollen Brigitte und Killen McNeill am Samstag, 31. Mai, um 19.30 Uhr ebenfalls in der Scheune bieten. Dabei geht es um das Thema Gratulieren, Kondolieren und Herumlavieren, erklären sie. „Alles Gute“, lautet der Titel des Programms. Fragen wie „Ist eine Strichliste der Gratulanten sinnvoll? Wie gelingt die stressfreie Gästeliste? Was tun, wenn Trauer- und Renteneintrittsrede verwechselt werden?“, werden an diesem Abend unter anderem mit Sketchen und Musik aufgearbeitet. Mit dem Ziel, die Lachmuskeln der Gäste zu trainieren.
Damit ist das festgelegte Programm für das Frühjahr 2025 in der Scheune bereits abgeschlossen. Zwei weitere, später stattfindende Veranstaltungen kündigen die McNeills unter Vorbehalt jedoch auf ihrer Website bereits an.
Dazu gehört Saskia Leder, die am Sonntag, 6. Juli, ihre Zuschauer zum Lachen bringen möchte. Sie präsentiert das Stück „aus dem Leben einer Diva“, bei dem sie allein und zu Musik von Rolf Kindler auftritt. Es soll „Komisch, erfrischend und schön“ werden, wenn sie das Leben einer Diva nachspielt, die gerade ihren letzten Auftritt hat und ihre Vergangenheit reflektiert. Im Zentrum soll dabei der „freche und derbe Witz der Ur-Berlinerin Marlene im O-Ton sein“, so die Veranstalter.
Ein weiteres Stück wird am Donnerstag, 2. Oktober, präsentiert. Dabei tritt Rebekka Herl mit dem Stück „So oder so – aus dem Leben von Hildegard Knef“ auf.
Dabei will Herl die Besucher auf Grundlage der Bücher, Lieder und Interviews von Knef auf eine anrührende und direkte Weise die Höhen und Tiefen der Karriere der Schauspielerin präsentieren. „Von der Berliner Göre mauserte sie sich zum Theater-, Film- und schließlich zum Chansonstar“, wird in der Ankündigung beschrieben.