Jetzt wird wieder draußen gespielt: Premierenjubel in Dinkelsbühl und Feuchtwangen

Gut gezielt, ist halb getroffen: Andreas Peteratzinger als Mitch (links) und Mario Brutschin als Robin Hood in "Robin Hood" auf der Freilichtbühne des Landestheater Dinkelsbühl. (Foto: Lara Hausleitner)
Gut gezielt, ist halb getroffen: Andreas Peteratzinger als Mitch (links) und Mario Brutschin als Robin Hood in "Robin Hood" auf der Freilichtbühne des Landestheater Dinkelsbühl. (Foto: Lara Hausleitner)
Gut gezielt, ist halb getroffen: Andreas Peteratzinger als Mitch (links) und Mario Brutschin als Robin Hood in "Robin Hood" auf der Freilichtbühne des Landestheater Dinkelsbühl. (Foto: Lara Hausleitner)

Bei Festspielwetter hat in Dinkelsbühl und Feuchtwangen die Freilichtsaison 2022 begonnen. Der Applaus war groß. Die beiden Ensembles wurden von Klein und Groß gefeiert.

Premiere hatten unter strahlend blauem Himmel die beiden Kinderstücke der Saison. Das Landestheater Dinkelsbühl startete mit „Robin Hood“, die Kreuzgangspiele Feuchtwangen begannen mit Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“. Nach zwei Jahren Freilichttheater unter Corona-Bedingungen waren dies die ersten Premieren ohne Auflagen.

Auch wenn nach außen alles wie normal schien: Ganz ohne Schwierigkeiten ging nicht alles über die Bühne. Das Landestheater hatte mit zwei Corona-Fällen und zudem mit anderen Erkrankungen im Team zu kämpfen. Intendant Peter Cahn: „Wir haben es trotzdem hingekriegt. Jetzt sind wir froh, dass wir wieder vor vielen Zuschauern spielen können und dass es wieder möglich ist, mit Körperkontakt Theater zu machen.“

In Feuchtwangen zeigte sich Kreuzgang-Intendant Johannes Kaetzler erleichtert: „Ich spüre bei den Menschen eine große Sehnsucht nach Freude. Das ist eine wunderbare Voraussetzung, um Theater zu machen“. Die Premiere klappte wie am Schnürchen. Am Ende tanzte das Publikum auf den Plätzen zu Pippis Piratensong.

Lara Hausleitner und Thomas Wirth

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