Vermeintlich neu, tatsächlich aber aus alten Komponenten zusammengeschustert: Wer den Verdacht hegt, ein von Betrügern falsch deklariertes, gebrauchtes Smartphone als Neuware gekauft zu haben, sollte sich an den Kundenservice des jeweiligen Herstellers wenden.
Dieser kann anhand der Seriennummer (S/N) sowie der sogenannten IMEI-Nummer (International Mobile Equipment Identity) Produktdetails und Echtheit überprüfen oder Ungereimtheiten erkennen.
Denn über die Nummern kann der Hersteller Berichte mit vielen Informationen zum Smartphone abrufen, etwa:
Seriennummer und IMEI-Nummern finden sich bei Samsung-Smartphones etwa auf einem Typenschild-Aufkleber auf der Original-Verpackung, können aber auch in den Einstellungen des Smartphones unter „Telefoninfo“ eingesehen werden. Bei älteren Modellen muss man unter Umständen auf die Menüpunkte „Geräteinformationen/Status“ tippen.
Der Samsung-Support ist unter anderem per Live-Chat direkt auf der Samsung-Seite zu erreichen („Samsung.com/de/support/livechat“) oder auch über WhatsApp („Samsung.com/de/support/contact/whatsapp“).
Fahndern war es jüngst gelungen, ein europaweit agierendes Betrüger-Netzwerk auszuheben: Die Kriminellen hatten aus gebrauchten Teilen zusammengesetzte Smartphones im Internet als Neuware verkauft - vornehmlich über Online-Marktplätze.
Mehr als eine Million Telefone sollen so seit 2018 in ganz Europa vertrieben worden sein. Mutmaßlich handelt es sich dabei überwiegend um Samsung-Geräte.
Für Käuferinnen und Käufer, die vermuten, betrogen worden zu sein, hat das Zollfahndungsamt Essen eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme eingerichtet: „Troja.GZD@zka.bund.de“.
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