Bereits seit zwölf Jahren lenkt Peter Köhnlechner die Geschicke der Gemeinde Insingen. Das will der 58-Jährige auch in den kommenden sechs Jahren weiterführen und kandidiert daher erneut für das Amt des Bürgermeisters.
Im Dezember wurde er von der Wählergemeinschaft Insingen nominiert, einen Gegenkandidaten gibt es nicht, die Wählergruppe Insingen-Nord hat auf die Aufstellung eines eigenen Kandidaten verzichtet. In den kommenden sechs Jahren werden auf Köhnlechners Agenda unter anderem die Themen Nahwärmeplanung und gemeindliche Infrastruktur stehen.
In den vergangenen Jahren hatten ihn unter anderem der Glasfaserausbau, das Baugebiet Brunnquell II und die Kläranlage inklusive Abwassersystem beschäftigt. Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres: das 150-Jahr-Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Insingen.
Zwei Wählergruppen gibt es in der Gemeinde mit ihren rund 1200 Einwohnerinnen und Einwohnern: die Wählergemeinschaft Insingen und die Wählergemeinschaft Insingen Nord. Beide Gruppierungen haben Ende 2025 ihre Nominierungsversammlung abgehalten.
Für die Wählergemeinschaft Insingen, die aktuell acht Sitze im Rat hat, treten neun Kandidaten und drei Kandidatinnen an. Die amtierenden Räte und Rätinnen Peter Gundel, Matthias Engelhardt, Felix Löblein, Tanja Herrmann, Michael Weiß, Matthias Hoch und Martin Eisenmann. Außerdem bewerben sich Jörn Vermehren, Jürgen Bäuerlein, Dr. Thomas Buckel, Anja Naser und Anja Vogeltanz um einen Sitz im Gremium.
Die Wählergemeinschaft Insingen-Nord, die bislang mit vier Personen im Gemeinderat vertreten ist, hat zwei Frauen und fünf Männer auf der Liste. Erneut treten für die beiden Ortsteile Lohr und Leuzhof Andreas Ebert und Erich Junkers an. Zusätzlich kandidieren Markus Koller, Christoph Scheder, Sandra Schopf, Stefan Korder und Jutta Burk.
Wahlvorschläge für den Gemeinderat (zwölf Sitze):
- Wählergruppe Insingen (bisher acht Sitze)
- Wählergruppe Insingen-Nord (bisher vier Sitze)