In der Dinkelsbühler Schranne: Musik für einen guten Zweck | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 15.11.2024 19:50

In der Dinkelsbühler Schranne: Musik für einen guten Zweck

Chöre und Musikgruppen traten in der Dinkelsbühler Schranne auf. Die Resonanz auf die Benefizveranstaltung war so groß, dass im Saal nachbestuhlt werden musste. (Foto: Uwe Hahn)
Chöre und Musikgruppen traten in der Dinkelsbühler Schranne auf. Die Resonanz auf die Benefizveranstaltung war so groß, dass im Saal nachbestuhlt werden musste. (Foto: Uwe Hahn)
Chöre und Musikgruppen traten in der Dinkelsbühler Schranne auf. Die Resonanz auf die Benefizveranstaltung war so groß, dass im Saal nachbestuhlt werden musste. (Foto: Uwe Hahn)

Der Verein Amélie kümmert sich um chronisch erkrankte Kinder, deren Behandlung von der Grundversorgung nicht abgedeckt ist. Dazu ist die Vereinigung auf finanzielle Unterstützung angewiesen und veranstaltete im großen Schrannensaal ein Benefiz-Konzert.

Zum Konzert waren so viele Gäste erschienen, dass nachträglich noch jede Menge Stühle aufgestellt werden mussten. Moderator und Beirat des Vereins Farid Zitoun begrüßte die Anwesenden und erzählte die Geschichte der kleinen Amélie. Er habe das Mädchen sieben Jahre bis zu ihrem Tod begleitet. Der Verein sei ihr Vermächtnis. Er wurde 2005 gegründet. Seitdem unterstütze er kranke Kinder und deren Familien auch beratend. Der Schirmherr der Veranstaltung, OB Dr. Christoph Hammer, würdigte das Engagement der Mitglieder und Helfer.

Intensiver Applaus

Den Anfang des musikalischen Programms machte das neunköpfige Blechbläserensemble „Coro Festivo“ aus Rothenburg unter der Leitung von Erich Korder. Der Chor „Querbeet“ aus Gerolfingen unter der Leitung von Larissa Grünbauer begeisterte mit den hellen Stimmen der Frauen, gefühlvoll ergänzt durch die tiefen Bässe der männlichen Chormitglieder. Auf Bitten von OB Hammer sang der Chor noch eine Zugabe, belohnt durch intensiven Applaus.

Nach der Pause begrüßte stellvertretender Landrat Stefan Horndasch die Gäste und würdigte ebenfalls das Engagement des Vereins. Für ihn stand fest: der Landkreis sei nicht nur der flächenmäßig größte in Bayern, sondern wohl auch ein sehr musikalischer und einer mit viel ehrenamtlichem Engagement. Das Konzert verdeutliche, was man erreichen könne, wenn viele zusammen helfen. Diese Geste der Helfer vereine Herz und Hand und sei ein klares Zeichen für Gemeinschaft. Der Vorsitzenden des Vereins, Karin Hainke, überreichte er ein Kuvert.

Stehende Ovationen

Die Formation „Musica è“ unter der Leitung von Joe Consentino, kündigte der Moderator als ein „Aushängeschild“ der Stadt an. Der gemischte Chor begeisterte mit dem Lied „Bridge over troubled water“ von Simon & Garfunkel. „Halleluja“ von Leonhard Cohen mit einem Solo von Sängerin Concetta Roder veranlasste das Publikum zu stehenden Ovationen.

Als Überraschungsgast trat danach das Gesangsduo Nadine und Simone aus Künzelsau auf, die Gewinnerinnen der TV-Show „Morning Star“. Die Zwillingsschwestern begeisterten ebenfalls mit ihren Stimmen. Nach „The Rose“ von Bette Middler gab es tosenden Applaus. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Vorsitzende Karin Hainke bei allen Unterstützern und Helfern und wünschte allen einen Engel an der Seite, wenn man einen brauche.

Mit dem Erlös der Veranstaltung will der Verein Amélie ein Mädchen mit Behinderung, das im Landkreis Ansbach wohnt, unterstützen. Der Fünfjährigen soll eine spezielle Physiotherapie ermöglicht werden. Die Mutter des Kindes dankte auf der Bühne für das Engagement und berichtete von den Fortschritten bei der Therapie. Weitere Informationen zum Verein auf der Homepage www.amelie-ev.de.


Von Uwe Hahn
north