Router sind auch nur Computer - und die mögen allzu große Hitze nicht. Erwärmt sich ihr Prozessor zu stark, schalten sich die Geräte ab, nichts geht mehr. Und schon bevor es so weit kommt, kann es bei vielen Funktionen bis hin zum essenziellen WLAN zu Störungen und Ausfällen kommen. Oder man wird vielleicht von nervigen Neustarts überrascht.
Um das zu verhindern, rät etwa AVM, der Hersteller der verbreiteten Fritzbox-Router, die Geräte möglichst frei aufzustellen und dabei Folgendes zu beachten:
Wer sich dafür interessiert, welche Temperaturen in einer Fritzbox herrschen, kann einfach über den Browser mit der Adresse „fritz.box“ das Einstellungsmenü aufrufen und dann unter „System/Energiemonitor/Statistik/CPU-Temperatur“ nachschauen.
Dort zeigt ein Diagramm den Verlauf der Temperaturentwicklung des Hauptprozessors (CPU) in den letzten 24 Stunden. Mit einer Linie rot markiert ist der Wert von 120 Grad. Das ist aber die absolute Obergrenze, Störungen und Funktionsausfälle kann es schon viel früher geben.
Grundsätzlich lohnt es sich auch, den Router und seine Umgebung sauber zu halten, damit sich erst gar keine größeren Mengen Staub im Inneren sammeln können. Denn auch dies kann zur Überhitzung führen.
Hat man gerade keine Zeit oder keine Möglichkeit, dem Router eine Abkühlpause zu gönnen oder einen besseren Standort zu suchen, kann das Gerät auch von außen gekühlt werden, etwa mit einem Ventilator oder einem Notebook-Kühler.
Denn zu heiß bleibt zu heiß: Auch wenn ein Neustart vielleicht vorübergehend Abhilfe schafft, treten die Probleme mit hoher Wahrscheinlichkeit gleich wieder ein, wenn die Temperatur im Gerät nicht sinkt.
Steht der Router eigentlich relativ frei und wird trotzdem zu warm, kann es auch einen Unterschied machen, wenn man das
Selten, aber ebenfalls eine mögliche Ursache bei thermischen Problemen: Der Router überhitzt, weil nicht die aktuellste Firmware installiert ist. Also am besten einmal im Einstellungsmenü prüfen, ob nicht vielleicht ein Update vorliegt.
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