Großbrand in Rockenbach: Anbau wird zum Flammenraub | FLZ.de

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Veröffentlicht am 08.03.2024 23:01, aktualisiert am 10.03.2024 16:45

Großbrand in Rockenbach: Anbau wird zum Flammenraub

Die Feuerwehr war schnell vor Ort. Daher konnte das Übergreifen des Feuers auf andere Gebäudeteile verhindert werden.<br> (Foto: Rainer Weiskirchen)
Die Feuerwehr war schnell vor Ort. Daher konnte das Übergreifen des Feuers auf andere Gebäudeteile verhindert werden.
(Foto: Rainer Weiskirchen)
Die Feuerwehr war schnell vor Ort. Daher konnte das Übergreifen des Feuers auf andere Gebäudeteile verhindert werden.
(Foto: Rainer Weiskirchen)

Großbrand am Freitagabend im Gutenstettener Ortsteil Rockenbach (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim): Ein Anbau stand in Flammen. Rund 100 Kräfte zahlreicher Feuerwehren aus dem Umkreis kämpften bis 23 Uhr gegen das Feuer. Verletzt wurde niemand.

Nach Angaben der Polizei war das Feuer am Freitagabend in dem Anbau einer Werkstatt gegen 21.55 Uhr ausgebrochen. Wie Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen auf FLZ-Nachfrage erklärte, rückten die Feuerwehren aus Gutenstetten, Neustadt, Schornweisach, Münchsteinach, Rockenbach, Bergtheim, Gerhardshofen, Vestenbergsgreuth und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UGÖEL) um kurz nach 22 Uhr an den Brandort aus. Beim Eintreffen schossen aus dem Dach des Gebäudes bereits Flammen. Der Funkenflug, sagt Weiskirchen, sei enorm gewesen.

Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehrleute konnte ein Übergreifen auf die benachbarten Gebäude verhindert werden. Ein Glücksfall war, dass laut Weiskirchen die Neustädter Feuerwehr gerade bei der Hauptversammlung zusammensaß. Daher konnte beim Alarm der Löschzug sofort ausrücken und traf deshalb sehr schnell in Rockenbach ein.

Brandwache bis zum Morgen

Die Feuerwehren aus Bergtheim und Rockenbach hielten noch Brandwache bis in die Morgenstunden. Das erwies sich als wichtig, denn tatsächlich flammte das Feuer aus einem der Glutnester erneut auf. Die Feuerwehrleute vor Ort wurden dem aber ohne weitere Verstärkung Herr, wie Weiskirchen am Sonntag mitteilte.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort, auch die Uehlfelder First Responder rückten aus. Die Polizei war ebenfalls im Einsatz. Nach deren Schätzung entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Die Brandursache ist derzeit noch völlig unklar. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Ansbach geführt.

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Von Johannes Zimmermann und Gudrun Bayer
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