Nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Partien sieht Trainer Heiko Vogel die SpVgg Greuther Fürth im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga plötzlich in einer völlig neuen Position. Obwohl er den Aufwärtstrend vor dem Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen den Tabellendritten SV Elversberg lieber noch vorsichtig als „eine Momentaufnahme“ bezeichnet.
„Es hat sich geändert, dass wir in kein anderes Stadion mehr schauen. Sondern wir haben alles selbst in der Hand. Das ist jetzt, ich würde nicht sagen ein Privileg, aber eine stark verbesserte Position“, sagte Vorgel am Donnerstag.
In der Hinrunde kassierten die Fürther noch unter Vogels Vorgänger Thomas Kleine eine 0:6-Packung beim Aufstiegsanwärter aus dem Saarland. Elversberg gewann nie höher in der 2. Liga. Und Fürth verlor in 1.253 Zweitligaspielen nie höher. „Das ist eine sehr starke, sehr homogene Mannschaft“, sagte Vogel voller Wertschätzung über den Gegner.
Seine Mannschaft, mit 56 Gegentoren immer noch die Schießbude der Liga, hat sich aber in den vergangenen Partien gerade defensiv stabilisiert. Zudem habe sein Team bewiesen, dass es „mit Drucksituationen umgehen kann“, bemerkte Vogel.
Eine personelle Veränderung in der Startelf gegenüber dem jüngsten 2:1 in Hannover kündigte der Coach bereits vorab an. Denn Kapitän Branimir Hrgota ist nach einer Erkrankung wieder gesund. „Er ist fit - und er wird beginnen“, sagte Vogel.
© dpa-infocom, dpa:260312-930-806617/1