09.08.2022 19:46

Fünf Hektar bei Brand in künftigem Solarfeld vernichtet

Etwa 90 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen. (Foto: Rainer Weiskirchen)
Etwa 90 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen. (Foto: Rainer Weiskirchen)
Etwa 90 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen. (Foto: Rainer Weiskirchen)

Zu einem Flächenbrand kam es am frühen Dienstagabend im Westen von Scheinfeld. Dabei sind nach Aussage der Feuerwehr rund fünf Hektar Fläche abgebrannt.

In der Straße „Am Taubenfeld“ westlich der Staatsstraße 2421 und südlich von Grappertshofen fing ein sich gerade im Bau befindliches Solarfeld Feuer, ebenso eine Erdaushubgrube. Wie Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen informierte, ging der erste Alarm um 17.18 Uhr ein.

Aufgrund der Hanglage und des Windes habe man befürchtet, dass sich die Flammen rasch ausbreiten und auf den angrenzenden südlich gelegenen Wald am Kuhwassergraben übergreifen. Sträucher hatten bereits Feuer gefangen.

Deshalb wurde die Alarmstufe von 1 auf 5 erhöht, um ausreichend Wasser und Einsatzkräfte vor Ort zu haben, erklärte Weiskirchen. Nach der Feuerwehr Scheinfeld rückten deshalb die Wehren aus Markt Bibart und anschließend Langenfeld und Neustadt an. Gegen 18 Uhr hieß es: Das Feuer ist unter Kontrolle.

Die Zahl der Feuerwehreinsatzkräfte schätzt Weiskirchen auf 90; die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung war ebenso vor Ort. Das BRK sei mit sechs Fahrzeugen angerückt und die Polizei mit einer Streife.

Das Technische Hilfswerk fuhr mit zehn Personen zum Brandherd, um die Einsatzkräfte logistisch und fachlich zu unterstützen. Weiter stellten der Stadtbauhof Scheinfeld und ein Landwirt jeweils ein Güllefass voll Wasser.

Die Ursache für die Flammenentwicklung ist noch unklar und dürfte einmal mehr in der Trockenheit begründet sein. Eine ungünstig liegende Glasscherbe genüge, um einen Brand zu entfachen, so Weiskirchen.

Anita Dlugoß

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