Frankfurts Kalimuendo lässt Heidenheims Hoffnungen schwinden | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.03.2026 17:29

Frankfurts Kalimuendo lässt Heidenheims Hoffnungen schwinden

Frankfurts Arnaud Kalimuendo (l) traf sehenswert zum Sieg. (Foto: Florian Wiegand/dpa)
Frankfurts Arnaud Kalimuendo (l) traf sehenswert zum Sieg. (Foto: Florian Wiegand/dpa)
Frankfurts Arnaud Kalimuendo (l) traf sehenswert zum Sieg. (Foto: Florian Wiegand/dpa)

Eintracht Frankfurt hat den 1. FC Heidenheim in der Fußball-Bundesliga noch tiefer in die Krise gestürzt. Nach dem 1:0 (0:0)-Heimsieg der Eintracht am 26. Spieltag wird der Abstieg des Clubs von der Ostalb immer wahrscheinlicher. Der Rückstand des Tabellenletzten auf den Relegationsplatz beträgt weiter zehn Punkte. Währenddessen festigte die Eintracht den siebten Platz, der möglicherweise zur Qualifikation für den Europapokal reicht.

Nach einer harmlosen ersten Hälfte ohne Höhepunkte erzielte Frankfurts Winter-Zugang Arnaud Kalimuendo in der 53. Minute mit einem sehenswerten Seitfallzieher den Siegtreffer für die Gastgeber. Die Eintracht beendete die Partie zu zehnt, weil Kapitän Robin Koch in der 73. Minute nach einem wiederholten Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah.

Riera mit drittem Sieg im dritten Heimspiel

Für Albert Riera war es im dritten Bundesliga-Heimspiel als Frankfurter Coach der dritte Heimsieg. Das gelang mit der Eintracht zuletzt Lothar Buchmann 1980. Für die Heidenheimer geht derweil die Mega-Krise weiter. Seit 13 Bundesliga-Partien ist die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt sieglos. Das ist laufender Vereinsnegativrekord.

Bereits vor dem Spieltag war die Ausgangslage für die Heidenheimer mit zehn Punkten Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz extrem schlecht. Ein so großer Rückstand wurde so spät in der Saison noch nie in der Bundesliga-Historie wettgemacht.

Pfiffe zur Halbzeit

Die 58.700 Zuschauer sahen eine äußert schwache erste Hälfte ohne auch nur einen einzigen nennenswerten Abschluss. Die Eintracht hatte zwar viel Ballbesitz, doch wie schon zuletzt beim 0:0 gegen den FC St. Pauli fehlten Tempo, Kreativität und Durchschlagskraft.

Den Heidenheimern fiel es gegen ideenlose Frankfurter leicht, defensiv stabil zu stehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Tabellenletzte selbst bis zur Pause keine Torgefahr ausstrahlte. Angesichts des harmlosen Auftritts ihrer Mannschaft reagierten einige Frankfurter Anhänger zur Halbzeit mit Pfiffen.

Kalimuendo artistisch zur Führung

Nach der Pause wurden die Frankfurter zielstrebiger. Die bis dahin mit Abstand beste Chance der Partie hatte in der 50. Minute Eintrachts Ritsu Doan, der aber unter Bedrängnis deutlich verzog. Besser machte es Kalimuendo, der nach Kopfball-Vorlage von Koch artistisch zum 1:0 traf.

Nach der Führung blieb die Eintracht am Drücker und suchte die Vorentscheidung. Doch klare Chancen konnten sich die Hessen nicht herausspielen.

Heidenheims Ausgleich zählt nicht

Und die Heidenheimer? Die fanden lange Zeit offensiv überhaupt nicht statt und spielten wie ein Absteiger. Wie aus dem Nichts erzielte Sirlod Conteh nach einem Konter den vermeintlichen Ausgleich (68.), doch der Treffer wurde nach Videoüberprüfung wegen einer hauchdünnen Abseitsposition aberkannt.

Nachdem die Eintracht durch Kochs Platzverweis in Unterzahl geraten war, lauerten die Hausherren auf Konter. Doan fehlte jedoch die nötige Präzision im Abschluss (75.), Ayoube Amaimouni-Echghouyab scheiterte am guten Heidenheimer Keeper Diant Ramaj (79.). In der Schlussphase drückten die Schwaben noch einmal auf den Ausgleich, ein Tor gelang ihnen aber nicht mehr.

© dpa-infocom, dpa:260314-930-816800/1


Von dpa
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