Mit dem größten Spiel in der Vereinsgeschichte des SC Freiburg beendet Mittelfeld-Routinier Nicolas Höfler seine Karriere. Er habe einen Traum gelebt, ab dem Sommer fange nun ein neues Kapitel an, kündigte der 36-Jährige in einem Video des Fußball-Bundesligisten an.
Damit wird Höfler mit dem Endspiel in der Europa League am 20. Mai in Istanbul gegen Aston Villa als Fußballprofi aufhören. Das Schöne sei, dass er weiter im Verein etwas machen dürfe, sagte der Routinier. Näheres dazu werde es in den nächsten Wochen geben.
Höfler war über Jahre ein Leistungsträger und kaum aus der Freiburger Stammelf wegzudenken, spielte aber in dieser Saison bei Trainer Julian Schuster zunehmend nur noch eine kleinere Rolle mit wenig Spielzeit. Im Halbfinal-Rückspiel der Europa League, als die Badener mit einem Sieg gegen Sporting Braga den Finaleinzug klarmachten, lief er aber nach dem Ausfall von Yuito Suzuki von Beginn an auf.
Höfler wechselte 2005 zu den Badenern und stammt aus der bekannten Freiburger Fußballschule. Nach einer zweijährigen Leihe an Erzgebirge Aue zwischen 2011 und 2013 kam er dann bei den Profis zum Einsatz.
Er habe eine „geile Zeit“ hinter sich und „viele schöne emotionale Momente erlebt“, sagte Höfler. Emotional dürfte auch der Schlusspunkt mit dem Endspiel in Istanbul werden.
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