Im Osten Deutschlands heißt es bei vielen rustikal-gemütlich Hackepeter, im Süden und Westen eher Mett, was auch die Hauptzutat des einst so kultigen Mett-Igels wurde. Regional sagt man zum Hack beim Metzger auch schon mal nur Gehäck oder Gehacktes. Egal, wie es genannt wird, es handelt sich dabei um zerkleinertes Fleisch.
Man kann zwar jegliches Fleisch von Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Wild oder Geflügel durch den Fleischwolf drehen - heraus kommt dann immer Hackfleisch. „Das ist sozusagen der Oberbegriff“, erklärt Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern.
Für klassisches Mett wird dagegen immer Schweinefleisch verwendet. „Dafür wird es üblicherweise schon vom Metzger mit Salz und Pfeffer gewürzt. Es landet bei vielen gern roh auf dem Brötchen mit ordentlich viel Zwiebeln obendrauf“, erklärt die Ernährungsexpertin.
Könnte man fast so sagen, findet Krehl. Aber im Gegensatz zu Mett wird Tatar aus fein zerkleinertem, magerem Rindfleisch hergestellt. Man kauft es in der Regel ungewürzt und verfeinert es laut der Ernährungsexpertin selbst - beispielsweise ganz kreativ mit Senf, Kapern, Zwiebeln und Pfeffer. Meist kommt auch noch ein Eigelb dazu. „Für Tatar verwenden Metzgereien häufig edle magere und hochwertige Fleischstücke wie Filet oder Hüfte. Deshalb ist es meist teurer als herkömmliches Rinderhack“, erklärt Daniela Krehl.
„Weil das Hackfleisch in ganz kleine Stücke zerteilt ist, entsteht eine immens große Oberfläche, wo sich Bakterien vermehren können“, erklärt die Ernährungsfachfrau. Ihre hygienischen Tipps zum Umgang mit dem Hack:
© dpa-infocom, dpa:261021-930-872226/1