Der diesjährige Tag der erneuerbaren Energien fand nach Angaben der Organisatoren viel Zuspruch. Über 500 Menschen haben das Angebot genutzt.
Die 17 Teilnehmenden wurden im Anschluss nach ihren Eindrücken gefragt. Alle hätten das große und konkrete Interesse der Besucher gelobt, heißt es in einer Pressemitteilung dazu. „Wir treffen da wirklich einen Nerv. Das macht echt Freude”, meint der Schirmherr der Veranstaltung, Landtagsabgeordneter Martin Stümpfig, dazu. Gerade angesichts der „massiven Krise der fossilen Energien” suchen die Menschen laut Stümpfig nach Alternativen.
Der Tag der erneuerbaren Energien im Landkreis und der Stadt Ansbach sei auch bei seiner 21. Auflage ein voller Erfolg gewesen, bilanzieren die Veranstalter. An 17 Stationen konnten sich die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises und der Stadt Ansbach über den Einsatz von erneuerbaren Energien bei der Beheizung ihres Hauses, bei der Mobilität oder über das Stromnetz informieren.
Der Aktionstag sei heuer besonders gut angenommen worden, da immer mehr Menschen „mehr als bewusst werde, dass wir uns von Öl und Gas endgültig verabschieden und die Weichen stellen müssen in Richtung 100 Prozent erneuerbare Energien”, schreibt Stümpfig in der Pressemitteilung. Insgesamt hätten über 500 Personen das Informationsangebot genutzt und sich über Energieeinsparung am Haus, effiziente Techniken, wie Wärmepumpen, Stromspeicher, Elektroautos und vieles mehr informiert, freut sich Gerhard Bauer vom Arbeitskreis Energie des Bund Naturschutz.
Ein Besuchermagnet war auch das Umspannwerk in Petersaurach, bei dem die N-Ergie die Umsetzung der Energiewende vor Ort vorstellte. Die Menschen seien sehr interessiert an der Umstellung auf erneuerbare Energien und daran, sich zu lösen von Öl und Gas. Das habe das große Interesse an dem Aktionstag erneut gezeigt. Die Technik funktioniere einwandfrei. Jetzt sei es an der Politik, den Umstieg für die Bürgerinnen und Bürger einfach zu gestalten und nicht die Energiewende zu blockieren, so Schirmherr Martin Stümpfig.
Das Wohnhaus der Familie Deutschmann in Rothenburg wurde ebenfalls gut besucht. Bernd Deutschmann hat Stück für Stück das Reihenhaus energetisch saniert. Seine Wärmepumpe verbraucht wenig Strom und kann im Sommer auch kühlen. Seine Frau und er sind nach eigenen Worten „hochzufrieden”.