„Echter” Fleischkäse im Verkauf: Kurioser Rückruf von Kupfer in Heilsbronn | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.01.2026 16:45

„Echter” Fleischkäse im Verkauf: Kurioser Rückruf von Kupfer in Heilsbronn

Die Firma Kupfer mit Sitz in Heilsbronn hat einen Fleischkäse mit echtem Käse falsch verpackt und ruft die Produkte zurück. (Archivbild: Jim Albright)
Die Firma Kupfer mit Sitz in Heilsbronn hat einen Fleischkäse mit echtem Käse falsch verpackt und ruft die Produkte zurück. (Archivbild: Jim Albright)
Die Firma Kupfer mit Sitz in Heilsbronn hat einen Fleischkäse mit echtem Käse falsch verpackt und ruft die Produkte zurück. (Archivbild: Jim Albright)

Weil aus Versehen Käse in Fleischkäse gelangt ist, ruft das Unternehmen Hans Kupfer & SOhn Co. KG aus Heilsbronn Produkte aus zwei großen Supermarktketten zurück. Das teilte die Firma am Mittwoch mit. Bei internen Kontrollen habe man entdeckt, dass in mehreren Packungen „Ofen-Fleischkäs fein“ der Marke Rehm „versehentlich ein Fleischkäse mit Käsebestandteilen verpackt wurde“, heißt es.

Käse müsse aber wegen Risiken für Allergiker gekennzeichnet werden, was auf den Verpackungen nicht der Fall ist. Wer gegen Milcherzeugnisse allergisch sei, dem werde vom Verzehr der betroffenen Produkte „dringend abgeraten“, teilte die Firma mit.

In Baden-Württemberg und Bayern im Verkauf

Die Charge 2552100802 des Produkts mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.04.2026 werde deshalb vorsorglich aus dem Handel genommen, teilte die Firma mit. Alle anderen Artikel der Firma und andere Fleischkäse-Produkte seien nicht betroffen. 

Verkauft wurden die Produkte demnach in Märkten von Rewe Süd-West in Baden-Württemberg und von Kaufland in Bayern und Baden-Württemberg. Wer Ofen-Fleischkäse aus der betroffenen Charge mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum gekauft habe, könne ihn im Handel zurückgeben und erhalte den Kaufpreis zurück.

Max Kupfer (links), Vorstand bei Hans Kupfer in Heilsbronn, und Florian Hüttner, Gründer und Chef von MyriaMeat, zeigen stolz die ersten Hybrid-Bratwürste aus 20 Prozent Kunstfleisch. (Foto: Baris Özel)
Max Kupfer (links), Vorstand bei Hans Kupfer in Heilsbronn, und Florian Hüttner, Gründer und Chef von MyriaMeat, zeigen stolz die ersten Hybrid-Bratwürste aus 20 Prozent Kunstfleisch. (Foto: Baris Özel)

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Käse im Namen - aber nicht im Produkt

Warum der Fleischkäse - auch Leberkäse genannt - so heißt, obwohl er keinen Käse beinhaltet, ist nicht endgültig geklärt. Eine Theorie besagt, dass ein Metzger bei der Herstellung der Ansicht war, dass die Form einem Käselaib ähnelt. Ein anderer Erklärungsansatz lautet, dass der Käse im Namen auf den Begriff „Käs“ zurückgeht, der eine kompakte Masse bezeichnet.

© dpa-infocom, dpa:260114-930-544759/1


Von dpa
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