Schockmoment am Montagabend im Bad Windsheimer Freibad. Ein kleiner Junge liegt leblos auf dem Grund des Nichtschwimmerbeckens. Der Dreijährige wäre ertrunken, hätte ihn eine Frau nicht an die Oberfläche geholt und Rettungsschwimmerin Bianca Prünstner ihn daraufhin aus dem Wasser gezogen und reanimiert.
Gegen 17.40 Uhr war ordentlich etwas los im Bad, sehr viele Menschen waren im Wasser, erzählt Bianca Prünstner. Knapp 1000 Besucher wurden an diesem Tag gezählt. Eine Frau habe den Jungen am Boden des Beckens entdeckt und sofort an die Wasseroberfläche geholt, erzählt die 41-Jährige, die zu dieser Zeit mit einer Kollegin auf dem Holzpodest, welches Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich trennt, stand. An ihrer Stimme hört man auch am Tag darauf am Telefon noch, wie nahe ihr die Situation gegangen ist.
Badegäste machten sie auf die Situation aufmerksam, erzählt sie. Sofort sprang die Rettungsschwimmerin, die für eine Sicherheitsfirma tätig ist, welche Aufsichtsdienste im Freibad übernimmt, ins Wasser. „Mit Schuhen – so, wie es sein soll“, sagt ihr Chef Stefan Kern im Gespräch mit unserer Redaktion.
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