Nach einem Einbruch in ein Waffengeschäft in Österreich und einer Großfahndung im südlichen Oberbayern hat die Polizei drei Tatverdächtige festgenommen und etliche Gewehre sichergestellt. Zunächst hatten die Beamten zwei Männer im Alter von 30 und 34 Jahren gefasst. Später war noch ein weiterer Verdächtiger festgenommen worden, bei ihm konnte laut der Polizei das Alter aber zunächst nicht ermittelt werden.
Außerdem seien „eine große Anzahl an Langwaffen“ sichergestellt worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit. Details wollte ein Polizeisprecher nicht nennen. Der Einsatz gehe noch weiter, sagte er. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es noch weitere Täter gebe, die mit Beute noch auf der Flucht seien. Wo und unter welchen Umständen die drei mutmaßlichen Täter festgenommen wurden, blieb aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst offen.
Die Täter sollen am Morgen gegen 6.00 Uhr im österreichischen Innsbruck in das Waffengeschäft eingestiegen sein. Nach ersten Erkenntnissen flüchteten die Verdächtigen anschließend mit einem gestohlenen Auto über die Grenze nach Deutschland. „Im Raum Mittenwald verunfallten die Tatverdächtigen mit ihrem Pkw und setzten ihre Flucht zu Fuß fort“, schilderte die Polizei.
Daraufhin lief im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ein Großeinsatz mit zahlreichen Fahndern und einem Polizeihubschrauber an. Auch Bundespolizei, Landeskriminalamt und Spezialeinheiten waren beteiligt.
Die Polizei warnte die Bevölkerung explizit davor, Anhalter mitzunehmen oder Verdächtige anzusprechen. „Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist nicht auszuschließen, dass die bislang unbekannten Täter bewaffnet sind“, teilte das Präsidium mit. Hinweise sollten per Notruf oder an die nächste Polizeidienststelle gemeldet werden.
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