Es klingt nach Thriller. Menschen bleiben im Aufzug stecken, Tankstellen geben kein Benzin frei, erste Tumulte beginnen. Szenen wie diese drohen bei einem Blackout, einem völligen Stromausfall. Hilfsorganisationen in Ansbach simulierten ihn in einer Übung. Was brachte Ideengeber Steffen Beck gerade auf dieses Thema?
An einen Stromausfall, der zwischen zwölf und 72 Stunden dauert, denkt wohl niemand gern. Die Aktiven im Katastrophenschutz aber müssen es. Welche Schlüsse ziehen sie nun aus der Übung am Freitag? Es war die erste Blackout-Übung in der Stadt, wie der Stadtbrandrat und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Ansbach, Steffen Beck, erklärte.
Er hatte mit seinem Vorgänger Horst Settler, abgestimmt mit dem städtischen Amt für Brand- und Katastrophenschutz, ein Gasmangel- und Blackout-Konzept für die Stadt erarbeitet. Den Ausschlag dafür, es einmal auf den Prüfstand zu stellen, habe nun der rund 60-stündige Stromausfall im Südosten Berlins im September gegeben.
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