Buntes Osternest: So färben Sie Eier mit Küchenzutaten | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 31.03.2026 13:31

Buntes Osternest: So färben Sie Eier mit Küchenzutaten

Kurkuma, Rotkohl, Heidelbeeren: Auch natürliche Zutaten eignen sich zum Färben von Ostereiern. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Kurkuma, Rotkohl, Heidelbeeren: Auch natürliche Zutaten eignen sich zum Färben von Ostereiern. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Kurkuma, Rotkohl, Heidelbeeren: Auch natürliche Zutaten eignen sich zum Färben von Ostereiern. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Sie wollen Ostereier färben, haben aber keine Ostereierfarben im Haus? Dann kann ein Blick in die Vorratskammer eine gute Idee sein. Denn das Eierfärben gelingt auch mit so manchen Zutaten aus dem Haushalt. 

Laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kann man Eier etwa mit Kurkuma gelb färben. Für grüne Eier lassen sich Spinat, Brennnesseln oder Petersilie verwenden. Und für Blau- bis Violetttöne kann man Rotkohl nutzen – oder getrocknete Heidelbeeren oder Holunderbeeren.

Auch mit Zwiebelschalen, Kaffee oder Schwarztee lassen sich demnach Ostereier färben: Die werden dann braun.

Essig lässt Farben besser haften

Eine Handvoll der jeweiligen pflanzlichen Zutat kocht man dafür etwa eine halbe Stunde lang in einem Liter Wasser. Anschließend den Sud abseihen und einen Schuss Essig dazugeben. Nun hartgekochte Eier in den Sud geben und solange ziehen lassen, bis sie den gewünschten Farbton erreicht haben. 

Der Essig sorgt laut BUND dafür, dass die Farben besser haften und brillanter wirken. Am besten nimmt man übrigens weiße Eier. Auf ihnen wirken die Farben intensiver. Nagellack, Filzstifte oder Farben für die Malerei eignen sich laut Verbraucherzentrale Hessen übrigens nicht zum Färben von hartgekochten Eiern.

Ein Nest aus Kresse

Gut zu wissen: Auch das Nest für die bunten Eier kann man aus Dingen zusammenstellen, die man ohnehin zu Hause hat. Alte Eier- oder Pappkartons etwa. Sie lassen sich dem BUND zufolge bemalen und zu Nestern upcyceln. 

Als Füllmaterial fürs Osternest kann man dann Heu statt künstlichem Ostergras verwenden - etwa vom Zwergkaninchen oder Meerschweinchen. Oder man sät ein paar Tage vor Ostern Kresse oder Weizengras in einer Schale. Damit baut man sich ein essbares Osternest ohne Plastik an.

© dpa-infocom, dpa:260331-930-890344/1


Von dpa
north