Bürgermeister: Aiwanger war nahbar und voller Energie | FLZ.de

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Veröffentlicht am 05.11.2026 09:08, aktualisiert am 05.11.2026 10:16

Bürgermeister: Aiwanger war nahbar und voller Energie

Der Erste Bürgermeister der Stadt Rottenburg an der Laaber, Laurentius Seidl, ist erschüttert.  (Foto: Felix Kirberg/dpa)
Der Erste Bürgermeister der Stadt Rottenburg an der Laaber, Laurentius Seidl, ist erschüttert. (Foto: Felix Kirberg/dpa)
Der Erste Bürgermeister der Stadt Rottenburg an der Laaber, Laurentius Seidl, ist erschüttert. (Foto: Felix Kirberg/dpa)

Fassungslos, schockiert, ein großer Verlust: Mit Hubert Aiwanger verliert seine niederbayerische Heimat nach Worten des Bürgermeisters von Rottenburg an der Laaber einen überparteilichen Politiker, der nicht so schnell ersetzt werden kann. „Wir verlieren einen großen Rottenburger mit ihm“, sagte Laurentius Seidl (CSU) am Morgen nach dem Tod des Vize-Ministerpräsidenten. Viele Bürger in der Stadt im Landkreis Landshut seien geschockt. Er selbst habe vom Tod Aiwangers aus den sozialen Medien erfahren.

Der 55-jährige Aiwanger war am frühen Mittwochabend leblos in einem Berliner Hotel entdeckt worden. Die Todesursache ist noch nicht bekannt, der Freie-Wähler-Chef soll tagsüber aber gesundheitlich angeschlagen gewesen sein.

„Er war ja wirklich topfit, wenn man ihn immer wieder getroffen hat und so voller Energie und Elan.“ Man habe nicht damit gerechnet, dass ihn irgendetwas umhauen könne, sagte Seidl. „Aber man sieht, wie schnell es gehen kann.“

„Er war nahbar“

Für Rottenburg mit seinen gut 8.400 Einwohnern war es Seidl zufolge etwas Besonderes, den stellvertretenden Regierungschef in der Stadt zu haben. Aiwanger sei in seiner Heimat sehr verwurzelt gewesen und viel unter die Leute gegangen, der Landkreis Landshut sei sein Wahlkreis gewesen. Aiwanger kam 1971 im Ergoldsbach zur Welt, etwa 13 Kilometer östlich von Rottenburg.

„Egal welche Veranstaltungen, so wie es ihm möglich war, war er immer da, hat mit den Leuten gesprochen“, sagte der Bürgermeister. „Er war nahbar für die ganzen Leute hier bei uns in der Stadt Rottenburg. Also wirklich ein sehr engagierter Politiker.“

Seidl will im Laufe des Tages oder am Freitag Kontakt zur Familie Aiwangers aufnehmen. Der Niederbayer lebte mit der Freie-Wähler-Landrätin Tanja Schweiger zusammen und hatte zwei Kinder.

© dpa-infocom, dpa:261105-930-948259/2


Von dpa
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