Brücken-Center in Ansbach: Dieser Laden zieht aus - Nachfolger steht fest | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.08.2024 07:01

Brücken-Center in Ansbach: Dieser Laden zieht aus - Nachfolger steht fest

Bei der Dielmann-Filiale im Brücken-Center tut sich etwas. (Archivbild: Jim Albright)
Bei der Dielmann-Filiale im Brücken-Center tut sich etwas. (Archivbild: Jim Albright)
Bei der Dielmann-Filiale im Brücken-Center tut sich etwas. (Archivbild: Jim Albright)

Während die Esprit-Zukunft noch in der Schwebe ist, steht eine Neuerung im Brücken-Center bereits fest. Die Dielmann-Filiale hatte am Samstag, 10. August, letztmals geöffnet.

Doch Andreas Schmid, Geschäftsführer des Brücken-Centers, kann schon einen Nachfolger für ein „wertiges Markenschuhangebot“ präsentieren. Am 1. Oktober wird die in München beheimatete Firma Tretter nach dem Umbau der rund 500 Quadratmeter Verkaufsfläche im Ansbacher Einkaufszentrum eröffnen. Das familiengeführte Unternehmen Tretter hat im bayerischen Raum bereits 20 Niederlassungen mit dem Schwerpunkt in und um München, aber auch in Nürnberg, Erlangen und Würzburg.

Der Nachfolger für Dielmann im Brücken-Center ist Tretter

Beim großen Schuhgeschäft im Brücken-Center hat es seit der Eröffnung des Einkaufszentrum 1997 schon ein paar Veränderungen gegeben. Lange stand der Name Mengin über dem Eingang. Doch der Erlanger Schuhändler geriet 2016 ins Trudeln und trennte sich in der Folge von mehreren Filialen.

Unter anderem in Ansbach übernahm die in Darmstadt beheimatete Kette Dielmann den Betrieb - damals mit mehr als 50 Niederlassungen einer der großen in der Branche. Zunächst war geplant, weiterhin unter dem Namen Mengin zu firmieren. Doch schließlich folgte doch die Namensänderung in Dielmann. Nach einem Umbau eröffnete das Geschäft im Brücken-Center im März 2017 wieder.

Was Deichmann mit dem Dielmann-Aus zu tun hat

Doch auch Dielmann war nicht gefeit vor den ungünstigen Marktbedingungen, mit dem der deutsche Schuh-Einzelhandel seit Jahren zu kämpfen hat. 2020 trennte sich Dielmann von acht Filialen und verkaufte sie die Gruppe „My Shoes”. Bei dieser handelt es sich um ein Tochterunternehmen der Deichmann-Gruppe, die seit der Eröffnung des Brücken-Centers 1997 auch unter eigenem Namen ein Geschäft in dem Einkaufszentrum betreibt.

Deichmann hat vor wenigen Tagen angekündigt, alle Geschäfte von „My Shoes“ bis Jahresende zu schließen und sich auf seine eigentliche Marke fokussieren. Das sind immerhin 61 Geschäfte in Deutschland und 29 in Österreich.

Andreas Schmid ist mit der aktuellen Situation im gesamten Brücken-Center recht zufrieden. „Es sind alle Flächen vermietet, und die Kundenfrequenz passt trotz der Ferien.“ Angesichts der aktuellen Sommerhitze suche so mancher die angenehm temperierten Verkaufsräume gerne auf.

Das Brücken-Center bereitet sich indes für den Donnerstag auf einen weiteren Besucheransturm vor. Weil in katholisch geprägten Gemeinden der Feiertag Mariä Himmelfahrt begangen wird, nutzen viele den Tag zum Einkaufen in protestantisch dominierten Städten wie Ansbach. Das Einkaufszentrum hat nicht nur ganz normal geöffnet, sondern zudem auch einen Spielgeräte-Parcours und eine Minigolfanlage aufgebaut.

Noch wird in der äußeren Ladenstraße im Brücken-Center Esprit-Bekleidung verkauft. Doch nachdem der Konzern insolvent ist, wird sich das ändern. (Foto: Robert Maurer)
Noch wird in der äußeren Ladenstraße im Brücken-Center Esprit-Bekleidung verkauft. Doch nachdem der Konzern insolvent ist, wird sich das ändern. (Foto: Robert Maurer)

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