Blitzeis legt Züge lahm: Go-Ahead stellt Bahnverkehr ein | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 14.12.2022 19:24

Blitzeis legt Züge lahm: Go-Ahead stellt Bahnverkehr ein

Bahnfahrer müssen derzeit zwischen Würzburg, Ansbach, Treuchtlingen und Donauwörth mit Zugausfällen wegen Blitzeis rechnen. (Symbolbild: Johannes Hirschlach)
Bahnfahrer müssen derzeit zwischen Würzburg, Ansbach, Treuchtlingen und Donauwörth mit Zugausfällen wegen Blitzeis rechnen. (Symbolbild: Johannes Hirschlach)
Bahnfahrer müssen derzeit zwischen Würzburg, Ansbach, Treuchtlingen und Donauwörth mit Zugausfällen wegen Blitzeis rechnen. (Symbolbild: Johannes Hirschlach)

Der Bahnverkehr zwischen Würzburg, Ansbach und Treuchtlingen ist seit Mittwochnachmittag wegen des Wintereinbruchs massiv gestört. Wie der private Nahverkehrsbetreiber Go-Ahead mitteilt, ist der Betrieb der Nahverkehrszüge auf der Strecke eingestellt. Die Fahrgäste können auch nicht mit einem Bus-Ersatzverkehr rechnen, teilte Go-Ahead-Pressesprecher Winfried Karg mit. Auch für Donnerstag rechnet das Unternehmen mit Behinderungen.

Keine Fahrten zwischen Würzburg, Ansbach und Donauwörth

Laut Go-Ahead seien mehrere Züge wegen Blitzeises zum Teil auf offener Strecke liegengeblieben. Deshalb sei die Entscheidung gefallen, die Zugfahrten der Privatbahn in Bayern bis auf die Strecke Memmingen-Lindau und Nürnberg-Ansbach-Stuttgart zu stoppen, „um zu verhindern, dass weitere Züge auf der offenen Strecke stehenbleiben“. Man versuche zwar, Ersatzbusse zu organisieren, meinte Pressesprecher Karg auf Anfrage der FLZ. Das sei aber „ziemlich hoffnungslos“, man habe bayernweit so gut wie keinen Bus bekommen können.

Die Deutsche Bahn hatte schon zuvor vor Eisregen und Glatteis gewarnt, weswegen der Zugverkehr in Bayern beeinträchtigt sein könne.

Am Mittwochabend ergänzte Go-Ahead seine Informationen. Demnach sei es geregelt, dass Fahrgäste, die ein Nahverkehrsticket für Go-Ahead-Strecken haben, am Mittwoch damit auch ohne Aufpreis Fernverkehrszüge benutzen dürfen. Wer gar nicht mehr weiterkomme, dem würden „gemäß der Fahrgastrechte“ Taxi- oder Hotelkosten erstattet.

Am Donnerstagfrüh werde demnach versucht, den Zugverkehr nach Möglichkeit wieder aufzunehmen. Da die beschädigten Züge aber erst ins Betriebswerk geschafft und dort repariert werden müssen, werde der Zugverkehr am Donnerstag mit Sicherheit nicht in vollem Umfang wieder aufgenommen werden können.

Mehr zum Thema Blaulicht
Frau will Greifvogel ausweichen: Mehrere Unfälle auf der A7 bei WörnitzUnbekannter gesucht: Elf Warnbarken auf A6 bei Schnelldorf angefahrenAbgeholzt und liegengelassen: Unbekannter fällt mehrere Bäume bei MögersbronnFünfjähriger und 23-Jähriger im Krankenhaus: Unfall mit dem Kinderrad in NeustadtPolizeikontrolle auf der A6 bei Aurach: Mit gefälschten Kennzeichen in die TürkeiArbeitsunfall mit Kran in Buchbach: 29-Jähriger stirbt an den VerletzungenMit 176 km/h auf der B13 unterwegs: Tempomessung bei LehrbergUnbekannte haben Brücke in Ipsheim in Brand gesetzt: Polizei hofft auf HinweiseVerkehrszeichen übersehen: 80-jähriger Radler stürzt bei Dürrwangen beim AbbiegenZulassung vorgetäuscht: Polizei stoppt Auto mit falschen Kennzeichen auf A6Rettungsheli vor Ort: Kind nach Sturz von Klettergerüst in Gebsattel verletztFalschparker an Ladesäule in Ansbach: Mann platziert Nagel unter AutoreifenSexuelle Belästigungen in Ansbach: Die Polizei geht von einer Serie ausHohe Unfallgefahr am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim: Zwei Fahrer flüchtetenVerkehrskontrolle auf der A6 bei Herrieden: Polizei findet zwölf Personen im Auto

Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
north