Bibliothek der Dinge in der Stadtbücherei Feuchtwangen | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 09.05.2025 16:05

Bibliothek der Dinge in der Stadtbücherei Feuchtwangen

Gegenstände aus den Bereichen Spiel, Sport, Freizeit, Basteln, Handwerken, Küche und Haushalt sind in der neuen Bibliothek der Dinge in der Stadtbücherei Feuchtwangen zu finden. Einige davon präsentieren hier (von links) Bürgermeister Patrick Ruh und das Team mit Leiterin Kati Voltz, Dorothee Henniger, Petra Ruck und Sandra Hartnagel. (Foto: Jasmin Kiendl)
Gegenstände aus den Bereichen Spiel, Sport, Freizeit, Basteln, Handwerken, Küche und Haushalt sind in der neuen Bibliothek der Dinge in der Stadtbücherei Feuchtwangen zu finden. Einige davon präsentieren hier (von links) Bürgermeister Patrick Ruh und das Team mit Leiterin Kati Voltz, Dorothee Henniger, Petra Ruck und Sandra Hartnagel. (Foto: Jasmin Kiendl)
Gegenstände aus den Bereichen Spiel, Sport, Freizeit, Basteln, Handwerken, Küche und Haushalt sind in der neuen Bibliothek der Dinge in der Stadtbücherei Feuchtwangen zu finden. Einige davon präsentieren hier (von links) Bürgermeister Patrick Ruh und das Team mit Leiterin Kati Voltz, Dorothee Henniger, Petra Ruck und Sandra Hartnagel. (Foto: Jasmin Kiendl)

Die Stadtbücherei Feuchtwangen hat ihr Angebot erweitert: Ab sofort können neben Büchern, Zeitschriften, Filmen, Hörbüchern, Spielen und Tonies auch rund 50 Alltagsgegenstände ausgeliehen werden. Zu finden sind diese in der neu eingerichteten Bibliothek der Dinge.

Bei der offiziellen Eröffnung ließ Bürgermeister Patrick Ruh interessiert den Blick über die beiden Regale in der Sachbuchabteilung schweifen, wo die Gegenstände aus den Bereichen Spiel, Sport, Freizeit, Basteln, Handwerken, Küche und Haushalt untergebracht sind. Seine Aufmerksamkeit erregten unter anderem die Zuckerwattemaschine, der Sternenhimmelprojektor sowie der Akku-Bohrschrauber und der Schwingschleifer. Zudem gibt es etwa Backformen, ein Minigolf-Set, einen Bollerwagen, einen Akku-Fenstersauger oder ein Taschenmikroskop.

Bei der Zusammenstellung der Gegenstände habe man sich an Erfahrungswerten anderer Bibliotheken orientiert, aber auch geäußerte Wünsche der eigenen Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigt, erklärte Stadtbücherei-Leiterin Kati Voltz.

Leihen statt kaufen

Bei der Bibliothek der Dinge steht das Prinzip des Leihens statt Kaufens im Vordergrund, wodurch mehr Nachhaltigkeit erzeugt wird. Viele Gegenstände würden nur gelegentlich benötigt. Manchmal fänden einmal angeschaffte Gegenstände gar keine Verwendung mehr, nähmen aber Platz in Wohnung beziehungsweise Keller weg, sagte Kati Voltz. Auch die Entscheidung, ob ein Gegenstand überhaupt gekauft werden müsse, könne durch die Bibliothek der Dinge erleichtert werden.

Mit einem gültigen Ausweis der Stadtbücherei können Nutzerinnen und Nutzer ab 18 Jahren laut Kati Voltz jeweils einen Gegenstand für zwei Wochen ausleihen. Eine Liste mit den ausleihbaren Gegenständen ist auf der Internetseite oder im Bibliothekskatalog zu finden.

Klimaschutzkonzept wird mit Leben gefüllt

Bei der Rückgabe überprüfe das Bücherei-Team, ob der Gegenstand in ordnungsgemäßem Zustand ist, informierte Voltz. Falls etwas beschädigt sein sollte, hafte jeweils die Person, die den Gegenstand ausgeliehen hatte.

Bei der Erstausstattung gab es Fördermittel von der Landesfachstelle für Bibliotheken. Die Anschaffung weiterer Gegenstände laufe dann über den Etat der Bücherei, sagte Kati Voltz.

Für Bürgermeister Patrick Ruh ist die neue Bibliothek der Dinge nicht nur ein „tolles Projekt“, sondern auch ein Beispiel dafür, wie das erstellte Klimaschutzkonzept der Stadt konkret mit Leben erfüllt werden kann.

north