Ein betrunkener Autofahrer ist in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und auf den Gleisen eines Bahnübergangs gelandet. Der Zugverkehr blieb für die Bergungsarbeiten drei Stunden gesperrt, wie die Polizei mitteilte.
Demnach hatte der 43 Jahre alte Autofahrer nach links abbiegen wollen, kam jedoch nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Bereich des Bahnübergangs mit seinem Auto stehen. Der Mann habe seinen Wagen nicht mehr selbst befreien können. Zur Bergung des Fahrzeugs musste deshalb der Zugverkehr vorübergehend gesperrt werden. Auf der vielbefahrenen Strecke München-Salzburg kam es zu Verspätungen, wie ein Polizeisprecher bestätigte.
Der 43-Jährige blieb unverletzt. Laut Polizei war der Mann stark betrunken: Ein Atemtest ergab rund zwei Promille. Der Führerschein des Betrunkenen wurde beschlagnahmt. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Weder am Auto des 43-Jährigen noch an den Bahnanlagen entstand erkennbarer Schaden, so die Polizei.
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