Tag für Tag bereiteten Mara Pfeiffenberger und Sophia Wolf dem streunenden Schaf Futterstellen. Mag es lieber Gurken, Paprika oder Kräuter? Die beiden 25-Jährigen probierten es auch mit Müsli. Nach zwei Wochen klappte es dann: Die Falle schnappte zu.
Doch von vorn: Seit Wochen wurde zwischen Sachsen bei Ansbach und Lichtenau immer wieder ein Schaf gesichtet. Mehrmals riefen Autofahrerinnen und Autofahrer bei der Polizei an, weil das Tier in der Nähe der Staatsstraße 2223 herumstrolchte.
Polizei und Feuerwehr starteten am 1. Juni dann eine Suchaktion. Sie leuchteten die Böschung aus, ein Jäger unterstützte mit einem Nachtsichtgerät – vergebens. Das Schaf flüchtete.
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