Um einen im Juni 2023 verschwundenen und im April dieses Jahres festgenommenen Ansbacher US-Soldaten entspinnt sich ein Kriminalfall: Wie die zuständigen US-Behörden auf FLZ-Anfrage bestätigen, steht der Mann im Verdacht der versuchten fahrlässigen Tötung.
Darüber hinaus ermittelt die Army Criminal Investigation Division (CID) gegen den 32-Jährigen wegen Kindesgefährdung und Fahnenflucht. Das berichtet Scott Ghiringhelli, Pressesprecher der 7th Army Training Command in Grafenwöhr. Der dort ansässige General ist zuständig für die US-Militärjustiz in Bayern.
Der Fall um den US-Soldaten gestaltete sich von Anfang an rätselhaft. Der in Ansbach stationierte Hubschrauber-Reparateur verschwand vor gut einem Jahr aus der Kaserne in Katterbach. Kurz darauf stellte er sich laut US-Behörden unter falschem Namen im Stützpunkt Ramstein vor, dann fanden Ermittler sein Auto in einem Waldstück in Rheinland-Pfalz. Der Soldat blieb verschollen.
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