Amerikanische Faulbrut bei Neuhof: Verdachtsfall alarmiert Behörden | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.03.2025 16:06

Amerikanische Faulbrut bei Neuhof: Verdachtsfall alarmiert Behörden

Bienen an einem Bienenstock: Ein Verdachtsfall der Amerikanischen Faulbrut ist bei Neuhof aufgetreten. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild)
Bienen an einem Bienenstock: Ein Verdachtsfall der Amerikanischen Faulbrut ist bei Neuhof aufgetreten. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild)
Bienen an einem Bienenstock: Ein Verdachtsfall der Amerikanischen Faulbrut ist bei Neuhof aufgetreten. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild)

Im südlichen Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim ist mutmaßlich ein Fall der Amerikanischen Faulbrut aufgetreten. Die Tierseuche ist für Bienen eine tödliche Bedrohung, für Menschen aber unbedenklich.

Wie das Neustädter Landratsamt am Donnerstag mitteilt, ist ein Bienenstand im Bereich der Gemeinde Neuhof/Zenn betroffen. Dort wurden Sporen des Erregers der Faulbrut (AFB) „in einer Futterkranzprobe nachgewiesen”. Erkrankte Bienen konnten noch nicht festgestellt werden.

Verdachtszone von zwei Kilometern: Imker sollen sich melden

Dennoch ist das Landratsamt alarmiert. Wegen des Funds müssen in einem Umkreis von zwei Kilometern um den Fundort alle Bienenvölker untersucht werden. Dies nimmt das Veterinäramt des Kreises vor. Alle Imker, die innerhalb der Verdachtszone ein Bienenvolk stehen haben, sind aufgerufen, sich unter der Telefonnummer 09161/923503 zu melden. Die Zone umfasst Teile der Gemeinden Neuhof und Markt Erlbach – konkret vor allem die Orte Neuhof, Neuselingsbach, Neuziegenrück, Eschenbach, Häringsmühle und Adelsdorf.

Die anzeigepflichtige Tierseuche befällt Bienenlarven, tötet diese und verbreitet sich schnell über Sporen weiter. „Der Kontakt mit Bienen und der Verzehr von Honig oder Honigprodukten ist absolut unbedenklich”, betont das Landratsamt. Allerdings sollten Honiggläser nicht ungespült in den Glascontainer geworfen werden, um eine potenzielle Ansteckung für Bienen zu verhindern.

Immer wieder kommt es in Bayern zu Verdachts- und bestätigten Fällen. So trat die Faulbrut unter anderem 2023 im Nachbarkreis Ansbach im Raum Rothenburg auf, 2024 in Wieseth.

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Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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