Alyssa Ott aus Burgbernheim gewinnt EM-Gold mit dem Team | FLZ.de

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Alyssa Ott aus Burgbernheim gewinnt EM-Gold mit dem Team

Mit Blumen und Goldmedaille: Xenia Mund, Theresa Schnell und Alyssa Ott (von links). (Foto: Luis Eichenseer)
Mit Blumen und Goldmedaille: Xenia Mund, Theresa Schnell und Alyssa Ott (von links). (Foto: Luis Eichenseer)
Mit Blumen und Goldmedaille: Xenia Mund, Theresa Schnell und Alyssa Ott (von links). (Foto: Luis Eichenseer)

Der erste Einsatz bei der Luftdruck-Europameisterschaft in Osijek wurde gleich mit einer Goldmedaille belohnt. Die deutschen Juniorinnen um Alyssa Ottaus Burgbernheim holten den Titel in der Mannschaftswertung.

Nachdem sie für das Mixed nicht nominiert worden war, wurde es für die 18-Jährige im Einzelwettbewerb erstmals ernst. Um ein Haar verpasste Ott hier den Einzug ins Finale.

Platz zehn unter hundert Juniorinnen

Die Zweitliga-Schützin, die für den SV Ickelheim startet, erzielte in der 60 Schuss umfassenden Qualifikation 628,1 Ringe und kam damit auf Rang zehn im rund hundert Juniorinnen umfassenden Feld.

In den ersten drei Serien (zehn Schuss) lag sie klar auf Finalkurs (106,0, 105,6, 104,4). Auf eine schwächere Serie (102,8) folgten 104,6 und 104,7. So fehlten nur 0,6 Ringe auf Rang acht, der den Einzug ins Medaillenmatch bedeutet hätte.

Schnell von Platz acht auf eins

Eben den belegte mit 628,7 Ringen Teamkollegin Theresa Schnell aus Lohen (beide treten bei Meisterschaften für den Bezirksleistungsverein RWS Franken Wilhermsdorf an). Schnell sicherte sich im hochspannenden Finale mit serienweise hohen Zehnerwertungen Rang eins.

Gold vor Polen und Serbien

Das Mannschaftsergebnis wird aus den Qualifikationsresultaten errechnet und da waren die deutschen Mädchen nicht zu schlagen. Dritte im Bunde war Xenia Mund (Kösching, RWS Franken), die auf 626,7 Ringe kam. In der Summe ergab das 1883,5 Ringe und damit den ersten Platz vor Polen (1880,9). Bronze unter den 22 Teams errang Serbien (1879,4).


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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