Ein Radfahrer ist am Mittwochabend in Wilburgstetten nach dem Einbiegen gestürzt. Er erlitt schwere Kopfverletzungen. Eine Zeugin bestätigte am nächsten Morgen der Polizei: Bei dem Unfall war sonst niemand beteiligt.
Der 67-Jährige war nach den Angaben der Polizei gegen 19.20 Uhr auf dem Verbindungsweg von einem Supermarkt kommend in Richtung B25 unterwegs. Als er nach links auf einen Radweg abbog, verlor er nach etwa fünf Metern die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte auf den Boden.
Der Mann, der ohne Helm unterwegs war, zog sich bei dem Sturz ein offenes Schädel-Hirn-Trauma sowie schwere Gesichtsverletzungen zu. Nach der Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst wurde der lebensgefährlich Verletzte zunächst in das Krankenhaus Dinkelsbühl gebracht und im Anschluss mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Würzburg verlegt.
Da der Verunglückte laut Polizei deutlich nach Alkohol roch, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme sowie die Sicherstellung des Fahrrads an.
Die Polizei suchte am Donnerstagmorgen nach einer zunächst unbekannten Frau, die den Sturz beobachtet haben sollte. Die Zeugin meldete sich rasch bei der Inspektion Dinkelsbühl und bestätigte, dass bei dem Unfall keine anderen Verkehrsteilnehmer beteiligt waren. Weitere Zeugen oder Personen, die sachdienliche Angaben zu dem Unfall oder den Minuten vorher machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09851/57190 bei der Polizei zu melden.
Zwei weitere Unfälle mit Zweirädern meldet die Polizei aus Dietenhofen und Lichtenau. Am Mittwoch gegen 16.10 Uhr fuhr ein 66-Jähriger auf einem Waldweg zwischen Lentersdorf und Münchzell. Hierbei stürzte er alleinbeteiligt und zog sich unter anderem eine Fraktur des Schlüsselbeins zu. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
In Lichtenau radelte eine 71-Jährige am Mittwoch gegen 10 Uhr im Steinbruchweg. Aufgrund einer Schotterfläche wollte sie zur Fahrbahnmitte hin ausweichen und berührte hierbei eine Fräskante. Dabei stürzte sie vom Fahrrad und zog sich eine Fraktur der Schulter und der Hand zu.
Leichte bis mittelschwere Verletzungen zog sich ein 24-jähriger Radfahrer am Mittwochnachmittag bei einem Sturz in Dürrwangen zu. Der junge Mann war gegen 16.35 Uhr auf der Schopflocher Straße in Richtung Ortsmitte unterwegs. Kurz nach einer leichten Rechtskurve war am Fahrbahnrand ein Baustellenfahrzeug. ordnungsgemäß abgestellt.
Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen erkannte der 24-Jährige laut Polizei das Hindernis zu spät. Bei dem Ausweichmanöver bremste er sein Fahrrad so stark ab, dass er über den Lenker auf die Fahrbahn stürzte. Der Mann, der keinen Helm trug, erlitt diverse Prellungen sowie Schürfwunden. Er wurde nach der Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Dinkelsbühl gebracht. Ein Fremdverschulden durch Dritte schließt die Polizei nach aktuellem Ermittlungsstand aus.
Am Mittwoch kam es in Ansbach gegen 19 Uhr im Bereich der Robert-Koch-Straße und der Virchowstraße im Stadtteil Hennenbach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Kleintransporter.
Der 19-jährige Radler übersah laut Polizei beim Überqueren der Virchowstraße einen von rechts kommenden Kleintransporter, der von einem 52-Jährigen in Richtung Wiesenstraße gesteuert wurde. Der 19-Jährige prallte gegen die Fahrerseite des Kleintransporters und stürzte. Dabei zog er sich unter anderem Schürfwunden im Gesicht, eine Platzwunde oberhalb des rechten Auges sowie Prellungen im Bereich des rechten Arms und Schlüsselbeins zu. Er wurde zur weiteren Behandlung in das Klinikum Ansbach gebracht.