Im Herbst steigt die Gefahr auf den Straßen. Wegen Aquaplaning und Graupelschauern kam es zu Unfällen auf der A6 und der A7. Die Autofahrer hatten Glück und blieben unverletzt.
Das Wetter hat am Sonntagabend zwischen 21.45 Uhr und 22.15 Uhr zu zwei Verkehrsunfällen in unmittelbarer Nähe auf der A 7 in Richtung Würzburg geführt. Zwischen den Anschlussstellen Dinkelsbühl/Fichtenau und Feuchtwangen-West war nach der Einschätzung der Polizei ein plötzlich auftretender Graupelschauer die Ursache. Dadurch verloren zwei Männer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge.
Ein 21-Jähriger prallte auf der glatten Fahrbahn mit schlechter Sicht nach links in die Mittelschutzplanke. Ein 54-Jähriger kam nach rechts von der Fahrbahn in einem Grünstreifen ab.
Beide Fahrzeugführer überstanden die Unfälle ohne Verletzungen. Andere Fahrzeuge wurden durch die Rutschpartien nicht getroffen. Im ersten Fall entstand ein Sachschaden von etwa 9000 Euro, im zweiten von rund 1500 Euro. Weil das Fahrzeug, das in den Grünstreifen abgekommen war, dabei die Fahrbahn stark verunreinigt hatte, wurde die Autobahnmeisterei Neusitz zu Reinigungsarbeiten verständigt.
Am Sonntagmorgen kurz nach 6.30 Uhr verunglückte ein 28-Jähriger mit seinem Pkw auf der A 6 in Richtung Heilbronn bei Petersaurach. Zwischen den Anschlussstellen Neuendettelsau und Lichtenau schleuderte er laut Polizei wegen Aquaplaning zunächst in die Mittelschutzplanke und anschließend unkontrolliert über die gesamte Fahrbahn, bevor er mit der Außenschutzplanke kollidierte.
Der Fahrer blieb unverletzt, weitere Verkehrsteilnehmer wurden auch hier nicht geschädigt. Den Gesamtschaden am Auto und an den Schutzplanken schätzt die Polizei auf knapp 50.000 Euro. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, die Autobahnmeisterei Herrieden war ebenfalls im Einsatz.