5:0! SpVgg Ansbach feiert zweiten Sieg in Folge | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.04.2024 19:34

5:0! SpVgg Ansbach feiert zweiten Sieg in Folge

Ansbacher Jubel nach dem 2:0, von links: Niklas Seefried, Torschütze Riko Manz und rechts Tobias Dietrich. (Foto: Martin Rügner)
Ansbacher Jubel nach dem 2:0, von links: Niklas Seefried, Torschütze Riko Manz und rechts Tobias Dietrich. (Foto: Martin Rügner)
Ansbacher Jubel nach dem 2:0, von links: Niklas Seefried, Torschütze Riko Manz und rechts Tobias Dietrich. (Foto: Martin Rügner)

Im Abstiegskampf der Fußball-Regionalliga hat die SpVgg Ansbach weiter Boden gut gemacht. Durch den 5:0-Erfolg über Türkgücü München liegen die nullneuner wieder drei Punkte vor den Relegationsplätzen.

Den 2:1-Auswärtserfolg bei der DJK Vilzing wollten die Ansbacher drei Tage später unbedingt durch einen Heimsieg veredeln. Dieser Plan ging auf und nach einer über 90 Minuten überzeugenden Vorstellung durften die Ansbacher Anhänger den ersten Heimsieg seit Ende Oktober bejubeln.

Bereits am Samstag, 6. April, steht das nächste Heimspiel gegen den FC Memmingen an. Gegen das Schlusslicht soll die 9-Punkte-Woche perfekt gemacht werden.

Eigentlich sollte das Spiel gegen Türkgücü München bereits Ende November stattfinden, was wegen schwieriger Platzverhältnisse im Xaver-Bertsch-Sportpark nicht möglich war. Damals stand der ehemalige Drittligist auf dem dritten Tabellenplatz. Wenige Monate später ist die Elf von Trainer Alper Kayabunar ins Mittelfeld abgerutscht. Zuerst ging ein wichtiger Sponsor, in der Winterpause machten sich teure Leistungsträger davon. Aus sechs Spielen in diesem Jahr holte man nur einen Punkt.

Gegenüber dem 0:4 gegen Wacker Burghausen am Wochenende nahm Kayabunar drei Änderungen in der Startelf vor. Im ersten gemeinsamen Regionalliga-Jahr hatten die Münchner das Gastspiel in Ansbach im September 2022 mit 1:0 gewonnen.

SpVgg-Trainer Niklas Reutelhuber baute seine Startelf gegenüber dem Vilzing-Spiel nur auf einer Position um. Eric Weeger kehrte nach abgelaufener Sperre ins Team zurück, Pepe Brekner blieb für den Abwehrchef draußen.

Bissige Ansbacher dominierten die erste Hälfte und spielten einen ganze Reihe schöner Angriffe, die aber zunächst nicht von Erfolg gekrönt waren. Am nächsten dran am Führungstreffer war Michael Sperr, der aus spitzem Winkel aber nur den Pfosten traf.

Ein Doppelschlag von Riko Manz, der den Ball bei beiden Toren jeweils von der linken Seite flach ins Netz drosch, brachte die Gastgeber verdient in Führung. Die Vorarbeit leisteten Lukas Schmidt und Sperr, wobei der Doppeltorschütze beim zweiten Treffer zusätzlich von einem Fehler von Yesua Motango profitierte.

Von den Münchnern war in der Offensive erst kurz vor der Pause etwas zu sehen. Einen schönen Kopfball von Stefan Maderer hielt der Ansbacher Torhüter Heiko Schiefer sicher und bei einem weiteren Vorstoß wurde Maderer im letzten Moment gestört.

So brachte Ansbach den wertvollen Vorspung in die zweite Hälfte und legte umgehend das dritte Tor nach, bei dem Lukas Schmidt ein Missverständnis in der Türkgücü-Abwehr ausnutzte.

In der einseitigen Partie ergaben sich nun zahlreiche Torchancen für die Ansbacher. Tobias Dietrich mit einem Kopfballtor nach Ecke von Patrick Kroiß (62.) und Robin Hartnagel (89.) mit einem schönen Schuss nach Vorarbeit von Bastian Herzner erzielten gegen nachlassende Münchner den Endstand.

SpVgg Ansbach: Schiefer - Belzner (65. Abadjiew) , Oberseider, Weeger (69. Frisch), Manz (79. Hartnagel) - Schmidt (53. Brekner), Sauerstein, Dietrich, Niklas Seefried - Sperr (60. Herzner), Kroiß.
Türkgücü München: Kolbe - Auburger, Velagic, Ezeala, Morou - Yilmaz, Tosun (29. Sahin) - Motango (46. Nsingi, 60. Demir), Crnicki (68. Arslan), Tunc - Maderer.
Tore: 1:0, 2:0 Manz (37., 39.), 3:0 Schmidt (49.), 4:0 Dietrich (62.), 5:0 Hartnagel (89.)
Gelb: - Crnicki
Zuschauer: 804.
Schiedsrichter: Dr. Quirin Demlehner (SSV Eggenfelden).


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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