Clemens Köster kommt immer wieder gern in seine Schule zurück – ganz freiwillig, obwohl er sein Abi längst in der Tasche hat.
Nach dem Schulabschluss absolvierte der junge Mann zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr am Gymnasium Carolinum. Und jetzt half er am Tag der offenen Tür eifrig mit, indem er Kinder und Eltern durchs Schulhaus führte und ihnen die Räume zeigte. Außerdem hatte der 21-Jährige sein Instrument – das Horn – mitgebracht, um zusammen mit dem Schulorchester für die Gäste zu spielen.
Clemens Köster studiert Musik mit dem Hauptfach Horn in Weimar und fühlt sich dort rundum wohl. „Die Hochschule ist sehr gut und Weimar ist eine superschöne Stadt”, schwärmt er. „Mit Horn angefangen habe ich in der zweiten Klasse. Das Instrument hat mich total gecatcht, als ich es als Kind ausprobieren durfte.” Die Musikalität liegt übrigens in der Familie: Der Vater des Studenten ist Solo-Oboist an der Staatsphilharmonie in Nürnberg.
„Für das FSJ an meiner ehemaligen Schule hatte ich mich entschieden, weil ich nach dem Abi einfach noch ein Jahr brauchte, auch um mich auf die Aufnahmeprüfungen an Musikhochschulen vorzubereiten”, erzählt Köster. „Ich habe im Sekretariat mitgearbeitet und bei der Nachmittagsbetreuung. Mir hat das viel Spaß gemacht. Und nach wie vor schaue ich gern im Caro vorbei, wenn ich in Ansbach bin. Ich war als Schüler im musischen Zweig – und ein Besuch hier ist immer ein bisschen eine Rückkehr zu den Wurzeln.”