20 Jahre Arbeit für die Tafel Ansbach: Ulrich Erlinger, der Helfer aus Zufall | FLZ.de

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Veröffentlicht am 03.01.2026 19:01

20 Jahre Arbeit für die Tafel Ansbach: Ulrich Erlinger, der Helfer aus Zufall

Sylvia Frauenschläger dankte Ulrich Erlinger für sein langes Engagement als Helfer der Tafel in Ansbach. (Foto: Armin Schöbel)
Sylvia Frauenschläger dankte Ulrich Erlinger für sein langes Engagement als Helfer der Tafel in Ansbach. (Foto: Armin Schöbel)
Sylvia Frauenschläger dankte Ulrich Erlinger für sein langes Engagement als Helfer der Tafel in Ansbach. (Foto: Armin Schöbel)

Er zählte rund 20 Jahre zu den Aktivposten der Ansbacher Tafel, die Caritas und Diakonie in ökumenischer Trägerschaft führen. Nun hat Ulrich Erlinger sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.

Nachdem er in Rente war, ist der gebürtige Westfale eher zufällig als ehrenamtlicher Helfer bei der Tafel der Diakonie gelandet. „Ein Freund von mir hat sich dort engagiert. Der hat mich mitgenommen”, erzählt er im Gespräch mit der FLZ.

Erlingers Aufgabe bestand darin, die Waren am Samstagvormittag bei den teilnehmenden Geschäften abzuholen. „Ich war in der Anschaffung aktiv”, sagt er und grinst. Am Nachmittag wurden die Lebensmittel dann von den Bedürftigen abgeholt.

Früher Geschäftsführer des Modehauses Stössel

Die Arbeit hat Ulrich Erlinger aus zweierlei Gründen gefallen: „Es hat Spaß gemacht und es war sinnvoll.” Durch seine Tätigkeit habe er dafür gesorgt, dass Lebensmittel, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen war, nicht im Müll landeten, erklärt er. Außerdem unterstützt die Tafel Menschen, die es schwer im Leben haben.

Dem einen oder anderen ist Ulrich Erlinger sicher auch noch als Geschäftsführer des Modehauses Stössel am Martin-Luther-Platz ein Begriff. Ab 1965 war der heute 85-Jährige in Ansbach tätig. Er lernte hier seine Frau kennen und verbringt mit ihr auch den Ruhestand hier.

Tafel-Leiterin Sylvia Frauenschläger hat Erlinger kürzlich bei einer Veranstaltung verabschiedet. Sie lobte ihn als „langjährigen, zuverlässigen und engagierten Kollegen“ und dankte ihm für seinen Einsatz.

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