Wo die Hochwassergefahr bleibt - und wo es schneit | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.02.2026 06:11, aktualisiert am 13.02.2026 14:02

Wo die Hochwassergefahr bleibt - und wo es schneit

Die Aisch ist über die Ufer getreten. (Foto: Daniel Löb/dpa)
Die Aisch ist über die Ufer getreten. (Foto: Daniel Löb/dpa)
Die Aisch ist über die Ufer getreten. (Foto: Daniel Löb/dpa)

In Bayern dauern Tauwetter und Regen an - für die Hochwasserlage nördlich der Donau bedeutete das zunächst noch keine Entspannung. Die Wasserstände dürften noch leicht ansteigen, heißt es im Hochwasserlagebericht. Ab Samstagnachmittag beruhige sich die Situation, da die Niederschläge auch in tieferen Lagen in Schnee übergehen.

Die Faschingsferien starteten in Bayern mit ungemütlichem Wetter - es gab Tauwetter und stürmischen Wind. Für den Samstag erwartete der Deutsche Wetterdienst (DWD) Neuschnee von Norden her. An den nördlichen Mittelgebirgen liegen die Temperaturen am Samstag um die 0 Grad, im Südosten Bayerns bei 7 Grad.

Es wird kälter

In der Nacht zum Sonntag schneit es an den Alpen zum Teil kräftig, nördlich der Donau dagegen nicht mehr. Die Temperaturen sinken und es droht Glätte. Am Sonntag bleibt es kühler als in den vergangenen Tagen.

Warnungen vor Überschwemmungen auch für bebaute Gebiete gab es am Mittag für die Kreise Kronach, Coburg, Lichtenfels, Kulmbach, Bamberg, Forchheim und Erlangen-Höchstadt. Betroffen sind vor allem die Flüsse Steinach, Itz, Aisch, Regnitz und Schwarzach. Hier wird teils Meldestufe drei erreicht - das bedeutet, dass auch bebaute Grundstücke oder Keller überflutet werden können und auch größere Straßen gesperrt werden müssen. Die Skala hat insgesamt vier Meldestufen. Schon seit einigen Tagen sind Wiesen, Felder oder auch kleinere Straßen vor allem in Franken überschwemmt.

Die Stadt Fürth wies darauf hin, dass im Stadtgebiet der Verkehr wegen Überschwemmungen am Freitag beeinträchtigt war: Einige Straßen, Rad- und Fußwege seien nicht passierbar. Auch einige Buslinien mussten deshalb umgeleitet werden.

So steht es um die Lawinengefahr

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich. Dort gilt Stufe drei von fünf. Unterhalb der Waldgrenze ist die Gefahr gering. An dieser Situation dürfte sich laut Lawinenwarndienst in den nächsten Tagen nichts ändern. 

Traditionell nutzen viele Menschen die Faschingsferien noch einmal für den Wintersport - ob in den Skigebieten in den bayerischen Alpen oder auch in den Mittelgebirgen Bayerischer Wald oder Fichtelgebirge. Der erwartete Neuschnee dürfte in der Ferienwoche für weiterhin gute Bedingungen für Skifahrer, Snowboarder oder Langläufer sorgen.

Wetterausblick auf den Fasching

Am Rosenmontag gibt es laut DWD-Prognose kaum noch Schneefall, in tieferen Lagen geht der Niederschlag in Regen über. Es könnte von Westen her sogar vereinzelt Gewitter geben, zum Teil mit Graupel. In der Nacht zum Dienstag soll es weitere Schauer geben, teils als Schneeregen, teils als Schnee. Es müsse gebietsweise mit Glätte gerechnet werden.

© dpa-infocom, dpa:260213-930-680946/4


Von dpa
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