Wirtschaftsschule Ansbach ist im Exzellenz-Programm: „Ein echter Meilenstein“ | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.02.2025 16:10

Wirtschaftsschule Ansbach ist im Exzellenz-Programm: „Ein echter Meilenstein“

Freuen sich über die Auszeichnung der Ansbacher Wirtschaftsschule: OB Thomas Deffner, Schulleiterin Susanne Britz sowie Stellvertreter Günter Gaiser (von links). (Archivbild: Jonas Volland)
Freuen sich über die Auszeichnung der Ansbacher Wirtschaftsschule: OB Thomas Deffner, Schulleiterin Susanne Britz sowie Stellvertreter Günter Gaiser (von links). (Archivbild: Jonas Volland)
Freuen sich über die Auszeichnung der Ansbacher Wirtschaftsschule: OB Thomas Deffner, Schulleiterin Susanne Britz sowie Stellvertreter Günter Gaiser (von links). (Archivbild: Jonas Volland)

Die Städtische Wirtschaftsschule Ansbach wurde ins Erasmus+-Programm der Europäischen Union aufgenommen. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Damit ist die städtische Wirtschaftsschule die zweite Wirtschaftsschule deutschlandweit, die sich als „Erasmus+-Schule“ bezeichnen kann. „Diese Auszeichnung steht für Exzellenz im Bildungsbereich und eröffnet neue Wege für internationalen Austausch, praxisnahe Bildung und eine stärkere Verankerung europäischer Werte“, freut sich Oberbürgermeister Thomas Deffner.

Erasmus+-Programm eröffnet Blicke über den Tellerrand

Auch Schulleiterin Susanne Britz zeigt sich begeistert: „Die Aufnahme in das Erasmus-Programm ist für unsere Schule ein echter Meilenstein. Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur eine fundierte wirtschaftliche Bildung bieten, sondern ihnen auch ermöglichen, über den Tellerrand zu blicken. Internationale Erfahrungen und interkulturelles Lernen sind dabei von unschätzbarem Wert.“

Dank des Erasmus-Programms können sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte an Austauschprojekten und Praktika in anderen europäischen Ländern teilnehmen. Ziel ist es, die Kompetenzen in Bereichen wie Fremdsprachen, interkulturelle Kommunikation und berufliche Praxis zu stärken.

Unterschiedliche Hintergründe

„Unsere Schüler kommen aus ganz unterschiedlichen sozialen Hintergründen. Mit Erasmus möchten wir auch denjenigen neue Chancen eröffnen, die bisher wenige Möglichkeiten hatten, internationale Erfahrungen zu sammeln“, so Britz.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Schulform Wirtschaftsschule unter dem Motto „Wirtschaftsschule weiter gedacht“ einen völlig neuen Lehrplan erhalten hat – mit modularer Struktur der wirtschaftlichen Fächer wie Robotik, Gamification oder Umwelttechnologie – eröffnen sich mit der Akkreditierung für „Erasmus+“ ganz neue Perspektiven. „Erasmus erlaubt es uns Lehrkräften, von internationalen Best Practices zu lernen und neue Perspektiven in unseren Unterricht einzubringen“, erklärt Robert Trabandt, Mitarbeiter der Schulleitung und Leiter des Erasmus-Teams der Schule. Ein besonderer Schwerpunkt des Erasmus+-Programms liegt auf den Themen Nachhaltigkeit, Demokratiebildung und beruflicher Praxis.

„Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern zeigen, dass sie durch Engagement und Offenheit aktiv zur Gestaltung ihrer Zukunft und der unserer Gesellschaft beitragen können“, erklärt Britz. Auf der Schulhomepage www.ws-an.de finden Eltern und Schüler alle wichtigen Informationen zu den Projekten, Profilen und aktuellen Veranstaltungen.


Michael Heinz
Michael Heinz
Redakteur in der Lokalredaktion Ansbach seit 2002
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