Vor fünf Jahren: Diese Ideen gingen in der FLZ-Aktion „800 Ideen für Ansbach” ein | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.03.2026 19:33

Vor fünf Jahren: Diese Ideen gingen in der FLZ-Aktion „800 Ideen für Ansbach” ein

Seit Dezember 2024 kann man bei Tante Anna einkaufen. Im April 2025 dann eröffnete der Bürgerladen offiziell: Lina Glatz schnitt das Band durch. (Archivbild: Florian Pöhlmann)
Seit Dezember 2024 kann man bei Tante Anna einkaufen. Im April 2025 dann eröffnete der Bürgerladen offiziell: Lina Glatz schnitt das Band durch. (Archivbild: Florian Pöhlmann)
Seit Dezember 2024 kann man bei Tante Anna einkaufen. Im April 2025 dann eröffnete der Bürgerladen offiziell: Lina Glatz schnitt das Band durch. (Archivbild: Florian Pöhlmann)

Die Aufgabe ist vor fünf Jahren nicht unsportlich gewesen. Ansbach feierte 2021 seine 800 Jahre als Stadt. Die Fränkische Landeszeitung begleitete das Jubiläum mit einer Aktion: Sie regte die Menschen zu „800 Ideen für Ansbach” an. Trotz der Corona-Krise wurden es sogar etwas mehr, und eine der großen Ideen ist umgesetzt.

Das Ziel der FLZ war, im Jubiläumsjahr den Blick von der Vergangenheit in die Zukunft zu richten. Wie kann die Stadt noch interessanter, schöner und lebenswerter werden? Teilnehmende versorgten die Lokalredaktion Ansbach denn auch mit Ideen: über das Telefon – zum Beispiel in einem „800-Ideen-Lesertelefon“ –, über E-Mail, ein eigenes Internetportal sowie über die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram.

Auch in persönlichen Gesprächen äußerten sich die Menschen. In der 800-Ideen-Aktion wäre die Lokalredaktion seinerzeit gerne auch an Infoständen in der Innenstadt mit ihnen in Kontakt gekommen. Bekanntermaßen jedoch wollte das Corona-Virus nicht mitspielen. An den Ideen von 2021 herrscht heute noch immer Interesse, gerade auch im Zeichen des Kommunalwahlkampfs. Deshalb erinnert dieser Beitrag an die Aktion.

Von der Einzelperson bis hin zu Parteien

Trotz aller Widrigkeiten hatte die Aktion 831-mal Erfolg. Mehrfach angebotene Ideen zählten allerdings auch mehrfach. Über die spannendsten Ideen zu berichten, damit war die FLZ noch bis weit ins Jahr 2022 beschäftigt.

Als Einzelperson oder Paar, aber auch als Gruppe, Verein, Verband oder Organisation hatten sich die Ideenbringerinnen und -bringer beteiligt. Darunter waren nicht selten Parteien und andere politische Gruppierungen. Fast das ganze farbliche Spektrum wirkte mit. Mit jeweils ungefähr 100 Einzelideen bestritten die Freien Wähler und ANvisio, eine Projektgruppe des Grünen-Ortsverbands, einen wesentlichen Anteil am Gesamtergebnis.

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Der nächste Wahlkampf war da noch weit weg

Doch auch die BAP, Die Ansbacher, die Grünen selbst, die ÖDP, die Offene Linke Ansbach (OLA), die Junge Union (JU) und die Jungen Grünen stellten ihre Themen zur Diskussion. Von jungen Menschen wie den Mitgliedern dieser politischen Nachwuchsorganisationen bis zum seinerzeit 96-jährigen Edmund Zöller als wohl ältestem Teilnehmer reicht der Kreis derer, die sich an der Aktion beteiligten.

Auch wenn die Corona-Krise Stadt und Land noch nach 2021 in Atem hielt: Vielleicht passte gerade dieser Zeitraum, um sich über die Zukunft Ansbachs Gedanken zu machen. Durch die Pandemie spielte sich das Leben 2021 stärker zu Hause und im engen Freundes- und Bekanntenkreis ab.

Die neue Stadtspitze und das neue Stadtratsgremium hatten sich schon gefunden – mehr oder weniger –, und der nächste Kommunalwahlkampf war bekanntermaßen noch weit weg. Manche Ideen stimmten wohlwollend, andere heiter oder ärgerlich.

Der Bürgerladen Tante Anna wurde Wirklichkeit

Ein kontroverses Echo rief im Jubiläumsjahr der Vorschlag eines Tante-Emma-Ladens hervor, am leidenschaftlichsten vorgetragen von den Freien Wählern. Im Dezember 2024 öffnete er tatsächlich als Bürgerladen Tante Anna in der Neustadt 30 und ist damit die größte Wirklichkeit gewordene Idee.

Großes Interesse in der Aktion „800 Ideen für Ansbach” bestand zum Beispiel auch an der Promenade oder an den Rezatauen – also zwei nach wie vor aktuellen Bereichen. Für eine barrierefreie beziehungsweise rollstuhlgerechte Gastronomie etwa machte sich der Beirat für Menschen mit Behinderung in der Stadt stark. Er brachte noch viele weitere Gedanken ein.

Viel Sympathie erntete zum Beispiel ein recht günstiger Vorschlag einer Leserin. Sie regte für Ansbach ein öffentliches Klavier an. „Hoffentlich wird’s was“, schrieb zum Beispiel ein Nutzer seinerzeit auf Facebook. Bislang jedenfalls lässt das Piano für alle noch auf sich warten.

Ärger um abgelagerten Haus- und Sperrmüll

Überhaupt wurde bei den „800 Ideen” der Wunsch laut, Musik in die Stadt zu bringen. Der Verein Stadtfreunde Ansbach rief später das Projekt „Klingende und singende Altstadt“ ins Leben, das einige Zeit lang die City beschallte. Ärgernisse, unter anderem dass Menschen Haus- und Sperrmüll illegal ablagern, fanden ebenso Raum. Die Stadt indes thematisierte das Thema 2022 in ihrer Aktion „Ansbach putzt sich raus“.

Schon 2021 war klar, dass die Stadtgesellschaft sicher nur einen kleinen Teil der Ideen umsetzt. Jede aber kann zu neuen inspirieren, sich weiterentwickeln lassen oder zu einer Gegenposition provozieren. Streit um der Sache willen, in einem wertschätzenden Ton formuliert, tut einem Gemeinwesen gut – auch fünf Jahre später.

Eine Liste mit den genannten Ideen finden Sie am Ende dieses Artikels. Welche Ideen für Ansbach beschäftigen Sie – fünf Jahre nach der FLZ-Aktion „800 Ideen für Ansbach”? Erzählen Sie uns davon. Sie erreichen die FLZ-Lokalredaktion unter der Telefonnummer 0981/9500269 oder über die E-Mail-Adresse o.herbst@flz.de.

Das sind die Ideen für Ansbach von 2021 (viele mehrfach genannt)

  • Kommunaler Stadtentwicklungs-Check, Citymanagement mit regionalen Akteurinnen und Akteuren, Cityappartements (Wohnen auf Zeit), Alters-/Demenz-WGs (mehrfach genannt), Wettbewerb zur Stadtmöblierung, Bewirtschaftung Karl-Burkhardt-Platz, ehemaliges Gesundheitsamt als Wohnraum (etwa für Studierende oder als Betreutes Wohnen, mehrfach genannt), Markthalle mit regionalen Produkten (mehrfach genannt), Ansbacher Brezenstand, Tante-Emma-Laden oder Supermarkt in der City (mehrfach genannt), Nutzen vorhandener Einkaufsstellen für Lebensmittel in der Innenstadt, Grün in der Stadt/Bäume und Hochbeete/Urban Gardening (mehrfach genannt), versenkbare Poller, Brauch-Bar („Was ich nicht brauche, brauchen andere”), Blühwiesen und Stadthonig (mehrfach genannt), Straßennamen mit Zusatzinfos, Vitalitäts-Check, Gewerbegebiet in Winterschneidbach, mehr Fahrradstraßen (mehrfach genannt) und verkehrsberuhigte Bereiche, Garten für Schulklassen und Kindergartenkinder.
  • Direktvermarkter: Flyer/Tag der offenen Tür, „Jeder Stadtteil hat ein Zentrum”, Revitalisierung leerer Hofstellen/Gebäude, begrünte Bushäuschen, Mitfahrbank an Bushaltestellen in Kernstadt und Stadtteilen (mehrfach genannt), Nutzen von Mitfahrbänken als Sammelpunkte für Sammeltaxis, E-Caddy für die Altstadt, E-Autos für städtische und staatliche Betriebe sowie als Taxis (mehrfach genannt), Tempo 30 in Kernstadt und Wohnvierteln (mehrfach genannt), Tempo 30 auf der Promenade (mehrfach genannt), Parkhaus an der Hochschule, Parkhaus am Klinikum, Parkhaus an der Rezat (mehrfach genannt), Elektrobusse (mehrfach genannt), Ansprechpartnerin/-partner der Kommunalpolitik für städtische Mitarbeitende.
  • Haus der Fraktionen mit Kontaktbüro für Bürgerinnen und Bürger, Workshops Verwaltung/Politik/Bürgerinnen und Bürger, regelmäßiger Tag der offenen Betriebe, neue Trägerschaft des Klinikums, Neubau oder Sanierung Betriebsamt (mehrfach genannt), Schaffung von Wohnraum/Pflegeheim am dann ehemaligen Betriebsamt, Maßnahme zugunsten eines Bewusstseins für eine saubere Stadt angesichts von wild abgelagertem Haus- und Sperrmüll (mehrfach genannt), intensivere Ortsbildpflege (mehrfach genannt), im Busverkehr 20-Minuten- Takt und elektronische Hinweistafeln an den Haltestellen, Haltestellen in Haltebuchten einrichten, Sanierung Parkplatz Hofwiese, mehr E-Lademöglichkeiten in den Ortsteilen, Live-Panoramakameras fürs Internet, Leitbild und Strategie für Ansbach zum Beispiel bis 2030 (Ansbach neu denken, Zukunft erkennen, entwickeln und erreichen, zum Beispiel in Sachen Innenstadt, Identität mit der Stadt oder Konsumverhalten nach der Pandemie), klares Bekenntnis zu verkaufsoffenen Sonntagen, Kooperationen von Firmen (zum Beispiel Sportgeschäft und Reformhaus), Veranstaltungen etwa auf dem Karlsplatz oder den Parkplätzen vor Einkaufszentren, Ansbach-Song, größte Big-Band in Bayern bilden und auftreten lassen.
  • Lieferdienst für den Innenstadthandel, Bürgerbefragung, „Förderkommissarin/-kommissar“, Digitales Rathaus, Smart Streetlight (intelligentes Straßenbeleuchtungssystem, passt sich an), Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen, Bürgerbeteiligung online bei Sitzungen, Händler-Portal/App (mehrfach genannt), „Ansbach Digital City”, Mehrgenerationen-Spielplatz oder Bewegungsparcours für Erwachsene (etwa Promenade oder Grünflächen, mehrfach genannt), Wettbewerb etwa über 800 Liegestütze, Sit-ups oder 800 Klimmzüge an einem Tag, Baumlehrpfad in der Feuchtlach, Parkanlage an der Rezat, Indoor-Mehrzweckhalle („Ansbach-Arena”), Literaturhaus im Güll-Häuschen, Erlebnisraum Riviera, Renaturierung Rezat beziehungsweise Wasserspielplatz an der Rezat (mehrfach genannt), Rezatterrassen als grüne Oase am Fluss, Baumhaus als Spielplatz, Eisstadion beim ESV, Fotorahmen an pittoresken Stellen, Pop-up-Galerie.
  • Radwege und Wanderkarte rund um die Stadt – auch Forstwege für Schulklassen, lückenloses Radwegenetz (mehrfach genannt), Badeweiher oder Baggersee, Busstadtführungen für Seniorinnen und Senioren, Vier-Täler-Fahrt, gastronomischer Stadtrundgang, Stadtteilwanderungen, Biergärten mit Brotzeiterlaubnis, Wetter-Wanderweg, Baumhoroskopweg, Liederwanderweg, Musikpavillon, Ansbacher Sportabzeichen („Ansbach ist fit”), Großschach, OSA („Open Space Ansbach – Zentrum für Kultur”), „Die Abenteuer des kleinen Markgrafen“ (Schülerinnen und Schüler schreiben Geschichte), „Wissen tanken” (Vortragsreihe für Schülerinnen und Schüler, Azubis, Studierende), Bardentreffen an möglichst vielen Orten und mit Einbindung möglichst vieler Kulturen, die alten Namen Oberer und Unterer Markt wiedereinführen (oder zumindest ein Zusatzschild anbringen) und dem Montgelasplatz den Namen Obstmarkt geben, Begegnungszonen in Wohn- und Seitenstraßen (Shared Spaces, gemeinsam genutzte Verkehrsräume).
  • „Hochschule trifft Stadtgesellschaft”, Zusammenarbeit beim Studiengang Regionalmanagement (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), Revitalisierung „Kleiner Markgraf“, Camping-/Grillplatz (mehrfach genannt), „Botschafterinnen/Botschafter für Ansbach”, Hotline/App für Lob, Tadel, Sachbeschädigungen, Jugendkulturtage wiederbeleben, Jugend-Skaterpark in Eyb, Strickcafé, Naherholungsgebiet Meinhardswinden, Fußgängerampeln mit längerer Grünphase (mehrfach genannt), automatische Geschwindigkeits- und Lärmkontrollen auf der Residenzstraße, Schwebebahn, Verlagerung Wohnmobilstellplatz in die Stadtmitte, Indoor-Möglichkeiten für Familien und Kinder in der Innenstadt, Ortsumgehung Elpersdorf.
  • Stadthausmeisterin/-hausmeister beziehungsweise Quartiermanagerin/-manager (mehrfach genannt), „Nette Toilette” (mehrfach genannt), mehr Papierkörbe an Spazierwegen und Gassistrecken (mehrfach genannt), Handwaschbecken in Schulen auf Sensorik umstellen, Pfandringe an allen Mülleimern, Lärmschutzwände entlang der Bahnstrecken, Hundetoiletten in der Kernstadt und in den Stadtteilen (mehrfach genannt), Band der Geschichte weiterentwickeln (mehrfach genannt), Kaspar Hauser als Marke für die Stadt, mehr Bekenntnis zu Natur und Umwelt, Park-and-Ride-System, Serviceboxen für Fahrräder, Container für Elektro-/Elektronik-Schrott.
  • „Klangpark” (Konzerte im Zitrushaus und im Pavillon), Fest der Partnerregionen (Zusammenarbeit mit dem Bezirk Mittelfranken), Hofweinfest in der Altstadt, „Matinee in Weiß”, Fränkischer Markt, Antiquitätentage, (Abend- oder Nacht-)Flohmärkte/Handwerkermarkt (mehrfach genannt, auch mit Musik), größter Chor Ansbachs, Illumination der Altstadt, „Eine Stadt – ein Buch”, öffentliches Klavier (mehrfach genannt), Verschönerungsmaßnahmen Friedhöfe (mehrfach genannt), Außenbestuhlung der Gastronomie großzügig zulassen, Jugendzentrum neu gestalten, Straßenbau: Ringschluss um Ansbach (mehrfach genannt), Tieferlegung der Hauptverkehrsadern, etwa Residenzstraße (mehrfach genannt), kreativ gestaltete Wände im Bahnhofstunnel, gemeinsame Gymnastik an der frischen Luft (nicht auf Basis von Geräten), nachhaltige Kinderfeste, Straßenfeste und Hofflohmärkte, Spiele von früher beim Altstadtfest wie etwa Stelzenlauf.
  • Tiefgarage unter dem Martin-Luther-Platz, Promenade: Zufahrt teilen, mehr Parkplätze vor Gerichtsgebäuden, zweite Spur wieder eröffnen und Durchgangsverkehr draußen halten, keine Längsparkplätze auf der Promenade, Toilettenanlagen in der Stadt erneuern, etwa durch selbstreinigende Toiletten (auf der Promenade zuerst installieren), und neue Anlagen schaffen, mehr Aufenthaltsqualität für die Promenade (mehrfach genannt), Kirchweih und Messe auf die Promenade, Musik beziehungsweise Bühne in der City (mehrfach genannt), Stellplatzablöse Innenstadt streichen, Schaitbergerstraße: Denkmalscheune gastronomisch nutzen („Ansbach-Bratwurstscheune“), Gemeinschaftsurnengräber, Brücke für Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger über die Rezat (im Bereich Kasernendamm), Spielplatz mit Toilette in der Stadt, neuer städtischer Sitzungssaal fürs Rathaus-Schramm-Haus-Areal (mehrfach genannt), den fragmenthaft erhaltenen Luitpoldbrunnen am Bahnhof rekonstruieren (Grundstein anlässlich des Jubiläums „Ansbach 100 Jahre bei Bayern“ gelegt), ein Museum für Friedrich Güll oder ein Bereich im Markgrafenmuseum, Supermarkt für Schalkhausen (mehrfach genannt), Lausbubenbrunnen in seinen ursprünglichen Zustand versetzen.
  • Mobile kombinierte Pflanzgefäße und Sitzmöbel (mehrfach genannt), gastronomische Nutzung des nördlichen Säulengangs der Orangerie (mehrfach genannt), Mehrgenerationenhaus, Schilder/Stecker als Hinweise auf Müll, Beseitigung von Unrat und Müll als Aktion beim Laufen oder Wandern, mehr Sitzgelegenheiten und Treffs in der Stadt (mehrfach genannt), Freilicht-Theaterbühne (mehrfach genannt), Zusammenarbeit von Bürgeramt und Geldinstitut, Wertekatalog der Stadt erarbeiten (mehrfach genannt), Verlegung der Luitpoldschule und Schaffung von Büroräumen der Stadtverwaltung in dem Anwesen.
  • Aufklärungsarbeit in Schulen in den Bereichen Rechtsextremismus und LGBTIQ ausbauen, ein sicherer Treffpunkt für die queere Community, Seminare und Informationsveranstaltungen zum Kampf gegen Rechtsextremismus, Ortsteile fördern und stärken (mehrfach genannt), guter öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) in allen Ortsteilen (mehrfach genannt), Einsatz von Bedarfsfahrdienst-Systemen – über das Anrufsammeltaxi hinaus, mehr Haltestellen für Anrufsammeltaxis, bessere Spielplätze, Spielplatz für kleine und größere Entdeckerinnen und Entdecker, eine neue Eiche für Wengenstadt, Tombola, um den Bahnhof ICE-fähig zu machen (was er inzwischen ist), Geschäftsleute/Vereine/Organisationen sorgen für individuelle Sitzbänke, 800 Meter auf der Promenade für Aktionen, Fahrrad-Rundfahrt mit 800 Menschen, Baumgutscheine, eine Zielvereinbarung für den Stadtrat, Secondhandladen für Baby- und Kleinkindermode mit Eltern-Kind-Café, Südosttangente übertunneln, andere Nutzung für die Reitbahn als Parkplatz.
  • Prämie für Balkon-Solaranlagen, Photovoltaikanlagen auf Gebäuden der Stadt oder allen möglichen Dächern (mehrfach genannt), Dächer beziehungsweise Fassaden begrünen (mehrfach genannt), Nutzung wiederverwendbarer Flaschen/Becher, Einführung Pfandbecher, Trinkwasserbrunnen, verstärkte Förderung des Heimatvereins, Deutsch-Amerikanisches Volksfest wiederbeleben, asphaltierter Weg im Hofgarten, Menschen aus den unterschiedlichen Herkunftsländern in der Stadt einbinden, überschaubare, zwei bis vier Kilometer lange Spaziergangs-Rundwege, Nutzung von Wegen als Themenwege/Lehrpfade.
  • Studentisches Leben fördern, Förderung der Kunst in Ansbach, Tourismusverein fördern und Ansbach als „Barocke Perle an der Rezat“ profilieren, Stadt als Knotenpunkt am Schienennetz profilieren, Präsenz der Partnerstädte zum Weihnachtsmarkt, gegenseitige Förderung des Fremdenverkehrs, Brückenschoppen in Ansbach (mehrfach genannt), Babywald (mehrfach genannt), Kaffeeausschank beim Wochenmarkt (mehrfach genannt), Nutzung des Martin-Luther-Platzes als Marktplatz an sechs Tagen in der Woche, Regionalmesse auf dem Karlsplatz, eine Spur des verkehrsberuhigten Bereichs auf der Promenade zum Bummeln umwidmen, Wege für den motorisierten Verkehr, für Fahrräder und für den Fußverkehr auf der Promenade klar trennen, Boule-Platz auf der Promenade, begrünter Martin-Luther-Platz, Umwelt-Fachbetreuerin oder -betreuer, mehr Bekenntnis zu Natur und Umwelt, Aktionsraum Kunst und Kultur auf der Kaiserhöhe.
  • Laternen umrüsten (zum Messen, für besseres Internet und mit Lautsprechern für Notinformationen), neues Verkehrskonzept mit Radfahrenden sowie Fußgängerinnen und Fußgängern im Mittelpunkt (mit durchgängigem Radwegnetz, mehrfach genannt), mehr Rücksicht vonseiten der Radfahrenden (mehrfach genannt), Begrünung um die „Lilith”-Skulptur herum (mehrfach genannt), Waldlehrpfad in der Feuchtlach (mit Grünem Klassenzimmer), ein Patenprojekt für die Pflege des Grüns in der Stadt (mehrfach genannt), Bürgerpetitionen und Bürgeranträge im Internet, Bürgerbeteiligungshaushalt, „Aktion Rollentausch“ unter anderem mit Bürgerinnen und Bürgern als „beratenden” Stadtratsmitgliedern, „sauberer Spielplatz“ im Hofgarten, keine Nachtsperre hier und Liegen im Hofgarten, Krippenweg, Kreisverkehr statt der Schlosskreuzung (mehrfach genannt, einmal mit dem Zusatz: Ampel zu Stoßzeiten) und weitere Kreisverkehre, Straßenschilder für Menschen mit Sehbehinderung, Beiname Vier-Täler-Stadt für Ansbach, entsprechende Beschilderung der Wege durch die vier Täler, Barrierefreiheit für die Innenstadt (mehrfach genannt), barrierefreier Umbau des Schloßplatzes sowie aller Bushaltestellen, alle Linienbusse mit Rampe.
  • Tagungshotel mit vielen rollstuhlgerechten Zimmern, barrierefreie beziehungsweise rollstuhlgerechte Gastronomie, barrierefreie Infotafeln, Stadtführungen für Menschen mit Sehbehinderung oder Hörbehinderung oder in Leichter Sprache, Skulpturenrundgang für Menschen mit Sehbehinderung, stufenlos zugängliches Kino mit Rollstuhlplätzen in allen Sälen (Filme mit Untertiteln für Menschen mit Hörbehinderung), alle Kirchen, Veranstaltungs- und Tagungsräume mit Induktionsanlagen für Menschen mit Hörbehinderung, barrierefreie Waldwege, barrierefreier Erlebnisweg mit Stationen für alle Sinne und Behinderungsarten, Straßenschilder mit Erklärungen zu den Straßennamen, Kneippanlage im Hofgarten, graue Betonmauern/-wände mit Graffitis verschönern, andererseits aber auch Anti-Graffiti-Folie zum Schutz vor Verunstaltungen, Raubtierasyl in der Feuchtlach (oder anderem Waldstück), Kaspar Hauser als Marke für die Stadt, Treffpunkt zum Beispiel mit Boulderwand, Kartbahn oder Indoor-Tennis.
  • Rollstuhlschaukel, Vermittlungsstelle für barrierefreien/rollstuhlgerechten Wohnraum, vorgeschriebene barrierefreie Wohnungen in jedem Neu-/Umbau (mindestens eine rollstuhgerechte Wohnung), bauliche Barrierefreiheit, zusätzliche Räume und WC für Menschen mit Behinderung in Schulen und Kindertagesstätten, überdachte Spielplätze, überdachte Sitzbänke, Stadtmarketing (mehrfach genannt), Schaukästen für Kunst in der Stadt, Vielfalt in der Gastronomie, Außenbewirtschaftung auf dem Fermo-Platz, Ansiedlung kleiner Geschäfte in der unteren Neustadt, Zebrastreifen auf der Promenade (mehrfach genannt), Neugestaltung Finanzamts-Umgriff, für Kinder und Jugendliche freier Eintritt im Aquella, Fläche zwischen Orangerie und Rezat einzäunen, bepflanzen und Spielmöglichkeiten schaffen, Rezatwiesen als Park, Herrieder-Tor-Platz neu gestalten, barrierefreies Stadthaus, Essbare Stadt (Pflücken erlaubt, mehrfach genannt), Erntekalender mit Lageplan, wann und wo in der Stadt jedermann und jedefrau ernten darf, Ansbacher Früchtekorb, Erweiterung der Fußgängerzone und Parkplätze entsiegeln (mehrfach genannt), Rezatparkplatz entsiegeln (mehrfach genannt), Einbahnstraßenregelung erweitern (mehrfach genannt), Direktvermarktung über Automaten (mehrfach genannt), interaktive Karten für Direktvermarktungs-Automaten, keine Kübelpflanzen beziehungsweise -container, sondern entsiegelte Flächen dafür, Bodenmosaike zum Beispiel mit Ansbachs Wappen oder Bach-Porträt, Anbindung von Stadtvierteln an die Altstadt, Ampel mit Vorrangschaltung für Fußgängerinnen und Fußgänger, regelmäßige Aktionen wie autofreie Promenade und autofreie Stadtteile.
  • Mehr Leben auf der Promenade (mehrfach genannt), zum Beispiel mit einem Markt, eine Straßenmal-Aktion mit Kreide auf der Promenade, im verkehrsberuhigten Bereich der Promenade nur noch eine Spur für Fahrräder, Piktogrammketten für den verkehrsberuhigten Bereich der Promenade (Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Räder), Pflanzaktion für Bäume (mehrfach genannt), Baumschutzverordnung (mehrfach genannt), alte Bäume erhalten, Kinderakademie, Verkehrsübungsplatz, Bauplätze für Familien, Indoor-Minigolfanlage, Umnutzung der US-Kasernen, Ansbacher Programm Fördern – Erziehen – Lernen mit zusätzlichen Bildungsangeboten, Hochschulstudierende als Patinnen und Paten für Schulen in IT und Digitalisierung, Öffnen der Hochschule für Gasthörende, Open Air auf der grünen Wiese, Pendelbusverkehr zwischen Hofwiese und Aquella, Leerstandsmanagement im Zentrum (mehrfach genannt), selbst verwaltetes Jugendzentrum, literarische Texte im öffentlichen Raum präsentieren, Welttag der Poesie begehen, Literatur-Dinner (auch als Kaffeekränzchen oder in einer Bar denkbar), literarische Aktion für Kinder beim Altstadtfest, literarische Aktionen im Umland, Erzählbank, Renaissance alter Straßenlaternen, Überdenken der Schließung des Schlosskinos, Marktzeiten verschieben.
  • Mehr Cafés, Bars, Möglichkeiten zum Tanzen (mehrfach genannt), Mittelaltermarkt, kleiner Zusatz-Laden einer Supermarktkette und Spezialitätenländen in der Altstadt (mehrfach genannt), Seifenkisten-Rennen am Triesdorfer Berg, Baugebiete auch in kleineren Ortsteilen, geschlechtergerechte Besetzung von Stadtrat und Stadtverwaltung, Büroräume in der Bücherei, Proberäume und Ateliers für junge Bands und Kunstschaffende, Auftrittsmöglichkeiten für Kulturschaffende aus der Gegend, beim Musikfestival Ansbach Open regionale Vor-Bands (mehrfach genannt), geschlechterparitätische Besetzung bei Kulturveranstaltungen, Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum, bezahlbarer Wohnraum, winterharte Hecke zwischen Promenade und Maximilianstraße, Rokoko-Springbrunnen mit kreisförmig aufgestellten Sitzbänken, runde Bänke um Bäume.
  • Fußwege, Bürgerbüro im Zentrum, Mehrzweck-Besprechungsraum für Gruppen, Bahnhof als Mobilitätsstation (Fahrrad-Parkhaus, Radverleih, Carsharing und Mitfahrzentrale, mehrfach genannt), allgemein Rad-Leihmöglichkeiten, sichere Abstellmöglichkeiten für Räder, Energieagentur der Stadt mit dem Landkreis, weiterer Windrad-Standort, Fahrzeuge im städtischen Fuhrpark für Carsharing öffnen, Naturschutzgebiete ausweiten und neue geschützte Landschaftsbestandteile, eine Landesgartenschau, „Zentren“ zum Verweilen für ältere Menschen und Familien, ticketloser Gratis-ÖPNV für ein Jahr, Konzerte wie kostenloses Klassik-Open-Air, Jazzfestival oder -frühschoppen beziehungsweise Musical im Hofgarten (mehrfach genannt), günstigerer ÖPNV mit neuen Routen, Pavillon zurück auf die Reitbahn (mehrfach genannt und von der Stadt ja auch umgesetzt), Jubiläumsbratwurst, Temposchwellen gegen rasende Autos.
  • Grünflächen vernetzen, Oase mit Baum und Sitzbank in der Rosenbadstraße, Jubiläums-Radweg, Spielflächen auf der Promenade, Genussmarkt für Distlersaal und -garten, Lastenrad-Lieferkonzept für die Altstadt, Bürgertreff in der Innenstadt, Erfahrungsfeld der Sinne im Bürgerpark, Garten der Kulturen in der Rezataue, ein Spiel ohne Grenzen, autofreies Quartier, absperrbare Boxen für Radfahrende, überdachte Fahrradständer (mehrfach genannt), Altstadtfest „entkommerzialisieren”, Aussichtspunkt für die Stadt, Radschnellwege, attraktiver Sanitärbereich für den Wohnmobilstellplatz (mehrfach genannt).

Einige wenige Ideen fehlen in der Liste. Manche sind zum Beispiel inzwischen veraltet beziehungsweise nicht mehr aktuell, sehr allgemein formuliert, schlecht zuordenbar, ganz offensichtlich nicht machbar oder mutmaßlich nicht ernst gemeint.

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