Viertelfinal-Traum wackelt: SC Freiburg verliert in Genk | FLZ.de

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Veröffentlicht am 12.03.2026 22:55

Viertelfinal-Traum wackelt: SC Freiburg verliert in Genk

Kampf um eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel: Genks Heymans hat im Duell mit Beste vom SC Freiburg die Nase vorn. (Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa)
Kampf um eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel: Genks Heymans hat im Duell mit Beste vom SC Freiburg die Nase vorn. (Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa)
Kampf um eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel: Genks Heymans hat im Duell mit Beste vom SC Freiburg die Nase vorn. (Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa)

Der SC Freiburg hat auf dem Weg zur erhofften Viertelfinal-Premiere in der Europa League einen Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster verlor in der Runde der letzten 16 das Hinspiel beim belgischen Club KRC Genk mit 0:1 (0:1) und steht vor dem Wiedersehen am nächsten Donnerstag (18.45 Uhr) unter Druck. 

Den einzigen Treffer des Abends erzielte Zakaria El Ouahdi (24. Minute). Nach einem insgesamt ideenlosen Auftritt blieb Freiburg auswärts erneut ohne Erfolg. In der Bundesliga gelangen dem Sport-Club in dieser Saison bislang nur zwei Siege in der Fremde, auf europäischer Bühne lediglich einer.

Im dritten Anlauf soll es klappen

Schon in der Vergangenheit war für die Breisgauer immer spätestens im Achtelfinale der Europa League Schluss. In der Saison 2022/23 war Juventus Turin zu stark, ein Jahr später West Ham United - damals noch unter Trainer-Ikone Christian Streich. 

Wenn es nach seinem Nachfolger geht, soll es im dritten Anlauf nun endlich klappen mit dem Weiterkommen. „Wir haben die Motivation und den Ehrgeiz, dieses Historische zu erreichen.“ Das wäre dann schon „sehr besonders“, hatte Schuster gesagt. 

Die Aufgabe für das Rückspiel vor heimischer Kulisse ist nun deutlich schwerer geworden, dem SC droht das Aus. Es steht am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) aber auch noch das Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Union Berlin auf dem Programm. 

Schuster hatte vor der spielerischen Stärke des belgischen Tabellenachten gewarnt - und die Gastgeber begannen mutig. El Ouahdi sorgte für den ersten Abschluss. SC-Schlussmann Noah Atubolu musste jedoch nicht eingreifen. 

Frühes Tor aberkannt

Auf der Gegenseite drosch Johan Manzambi den Ball über die Linie. Der Schweizer Senkrechtstarter stand jedoch knapp im Abseits, wie der Videoschiedsrichter belegte (9.).

Auch danach kam Freiburg durch Igor Matanovic und Manzambi zu Möglichkeiten (11./15.). Dabei profitierten die Gäste von leichtfertigen Ballverlusten des KRC. Genk selbst lauerte auf Umschaltmomente - und schlug nach einem Doppelpass durch El Ouahdi schließlich zu.

Bei den Freiburgern fehlte Maximilian Eggestein aufgrund einer Rotsperre. Ohne den Mittelfeld-Antreiber fehlte dem Bundesligisten ein wichtiger Stabilisator. Abwehrchef Matthias Ginter übernahm die Rolle des Wortführers und versuchte, seine Mitspieler aufzurütteln. Zumindest strahlte Yuito Suzuki vor der Pause mit einem Pfostenschuss noch einmal Gefahr aus (38.).

In die zweite Halbzeit starteten die Freiburger mit mehr Kontrolle. Sie hatten nun mehr Ballbesitz, wussten damit aber wenig anzufangen. Schuster wechselte in der Offensive mehrfach und versuchte lautstark auf das Spiel einzuwirken. Der SC konnte aber auch in der Schlussphase nicht an die spielerisch starke Leistung vom 3:3 gegen Bayer Leverkusen zuletzt anknüpfen.

© dpa-infocom, dpa:260312-930-809438/1


Von dpa
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