Überladener Transporter gestoppt - Ladung war gestohlen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 25.02.2026 11:10

Überladener Transporter gestoppt - Ladung war gestohlen

Schleierfahnder ziehen einen überladenen Transporter aus dem Verkehr - und können die Ladung später als Diebesgut identifizieren. (Symbolbild) (Foto: Marijan Murat/dpa)
Schleierfahnder ziehen einen überladenen Transporter aus dem Verkehr - und können die Ladung später als Diebesgut identifizieren. (Symbolbild) (Foto: Marijan Murat/dpa)
Schleierfahnder ziehen einen überladenen Transporter aus dem Verkehr - und können die Ladung später als Diebesgut identifizieren. (Symbolbild) (Foto: Marijan Murat/dpa)

Die Polizei hat einen stark überladenen Kleintransporter kontrolliert und ist dabei auf Diebesgut gestoßen. Der 38-jährige tatverdächtige Fahrer sitzt inzwischen in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte. 

Den Angaben zufolge kontrollierten Schleierfahnder in der Nacht zu Sonntag auf der Autobahn 3 bei Bessenbach (Landkreis Aschaffenburg) den Kleintransporter. Das Fahrzeug wog demnach 5,8 Tonnen - und überschritt damit deutlich das zugelassene Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. 

Motoröl im Wert von rund 25.000 Euro

Laut Polizei befanden sich im Laderaum mehr als 50 Fässer mit je 60 Litern Motoröl und über 20 Kanister mit je 20 Litern Motoröl. Demnach sind die Waren rund 25.000 Euro wert. Da der Fahrer demnach nicht nachweisen konnte, woher seine Ladung stammt, stellten die Beamten den Kleintransporter sicher. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. 

Am Montagmorgen wurde der Polizei dann der Einbruch in einem Kfz-Zubehörhandel in Aschaffenburg gemeldet. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Ölfässer in dem Kleintransporter Diebesgut aus dem Laden waren.

Tatverdacht der Hehlerei

Der tatverdächtige Fahrer des Kleintransporters wurde daraufhin dem Amtsgericht vorgeführt, wo ein Ermittlungsrichter Haftbefehl erließ. Es bestehe der dringende Tatverdacht der Hehlerei. Der Mann sitzt seitdem in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen laufen.

© dpa-infocom, dpa:260225-930-732934/1


Von dpa
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