Trotz blutiger Nase: Neustadts Kerwa verlief überwiegend friedlich | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.06.2026 20:09

Trotz blutiger Nase: Neustadts Kerwa verlief überwiegend friedlich

Massen auf dem Festplatz, dichtes Gedränge wie hier beim Radspitz-Konzert auch im Festzelt: Angesichts so vieler Personen auf engstem Raum, hatte die Polizei vergleichsweise wenig zu tun – Neustadts Kerwa machte ihrem Ruf als friedliches Familienfest wieder einmal alle Ehre.  (Foto: Mirko Fryska)
Massen auf dem Festplatz, dichtes Gedränge wie hier beim Radspitz-Konzert auch im Festzelt: Angesichts so vieler Personen auf engstem Raum, hatte die Polizei vergleichsweise wenig zu tun – Neustadts Kerwa machte ihrem Ruf als friedliches Familienfest wieder einmal alle Ehre. (Foto: Mirko Fryska)
Massen auf dem Festplatz, dichtes Gedränge wie hier beim Radspitz-Konzert auch im Festzelt: Angesichts so vieler Personen auf engstem Raum, hatte die Polizei vergleichsweise wenig zu tun – Neustadts Kerwa machte ihrem Ruf als friedliches Familienfest wieder einmal alle Ehre. (Foto: Mirko Fryska)

Die Neustädter Kirchweih ist vorbei, die Polizei zieht Bilanz. In einer ausführlichen Presseerklärung schreibt der Neustädter Inspektionsleiter Carsten Keller wörtlich: „Insgesamt wurden 34 Vorgänge erfasst, was zwar eine Steigerung zum Vorjahr bedeutet, aber trotzdem keinen Grund zur Beunruhigung darstellt.”

Wie Keller eingangs schreibt, seien mutmaßlich „wetterbedingt” etwas niedrigere Besucherzahlen registriert worden, wobei an den beiden Samstagen sowie am Freitag das Kerwadorf voll ausgelastet gewesen sei und zeitweise durch den Sicherheitsdienst ein Einlassstopp verhängt werden musste. Genau dies war auch der Grund für die ersten Polizeieinsätze: Mehrfach seien laut Keller Jugendliche beobachtet worden, „die sich unberechtigt Zutritt zum Kerwadorf verschaffen wollten”. In zwei Fällen wurde Anzeige erstattet.

23-Jähriger zettelte eine Schlägerei an

Insgesamt wurden außerdem vier Auseinandersetzungen angezeigt, in deren Verlauf es zu Körperverletzungen kam. Der gravierendste Vorfall mit zwei Verletzten ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag mit mehreren stark alkoholisierten Beschuldigten und einer unübersichtlichen Gesamtsituation. Wie die Polizei dazu geschrieben hatte, habe ein 23-Jähriger in der Redfelder Ortsstraße einen Streit mit einer Gruppe Personen angezettelt, habe einen 36-Jährigen mittels eines Faustschlages verletzt (blutige Nase), sei dann niedergerungen und selbst durch Tritte verletzt worden.

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