Trends: Der Toaster versteckt sich jetzt in Ihrer Küche | FLZ.de

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Veröffentlicht am 23.04.2026 11:59

Trends: Der Toaster versteckt sich jetzt in Ihrer Küche

Praktisch: Mit Hilfe der Ausschwenkmechanik wird das Tablar samt Küchenmaschine aus dem Unterschrank auf die Arbeitshöhe befördert. (Foto: Häcker Küchen/dpa-tmn)
Praktisch: Mit Hilfe der Ausschwenkmechanik wird das Tablar samt Küchenmaschine aus dem Unterschrank auf die Arbeitshöhe befördert. (Foto: Häcker Küchen/dpa-tmn)
Praktisch: Mit Hilfe der Ausschwenkmechanik wird das Tablar samt Küchenmaschine aus dem Unterschrank auf die Arbeitshöhe befördert. (Foto: Häcker Küchen/dpa-tmn)

Sie sind praktisch, verbrauchen aber auch viel Platz in der Küche und auf Arbeitsplatten: Geräte wie die Heißluftfritteuse, die Ich-kann-alles-Küchenmaschine oder der Brotbackautomat. Kein Wunder, dass nach Verstau-Ideen gesucht wird – und die Möbelhersteller kreative und teils auch etwas kurios anmutende Versteckmöglichkeiten für Küchen- und Haushaltshelfer auf den Markt bringen. 

Ein Beispiel: die Küchen-Garage für den Saugroboter. Laut dem Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie soll von der kaum etwas zu sehen sein, nämlich von außen nur die Aussparung an der Sockelleiste, durch die der Roboter zu seiner Ladestation gelangt. 

Das eigens für den Roboter entwickelte Schrankelement arbeitet demnach mit einer Drehtür, hinter der sich eine Metallwanne verbirgt. In die kann der Roboter über eine Rampe im Sockelausschnitt ein- und ausfahren. Staub oder Schmutz sollen dadurch nicht nach außen und in die Küche gelangen.

Schwenken statt bücken

Eine weitere Versteckmöglichkeit für Küchengeräte, die der Verband in einer Mitteilung vorstellt: Unterschränke mit Ausschwenkmechanik. Damit soll man etwa die Heißluftfritteuse mit einem Schwung aus dem Schrank auf Arbeitshöhe bringen. Und wer seine Espressomaschine oder den Toaster nicht einfach auf eine Arbeitsplatte stellen möchte, kann mit ausziehbaren Tablaren für Hoch- und Buffetschränke arbeiten. Laut dem Verband zieht man sie auf einer beweglichen Plattform aus dem Schrank nach vorne, wenn man die Geräte braucht. Sich tief bücken oder schwer heben, muss man demnach also nicht, um Kaffeemaschine und Co. aus dem Schrank zu holen.

Eine Alternative für die Küche: Aufsatzschränke, die direkt auf der Arbeitsplatte stehen. Will man die Geräte daraus nach vorn auf die Arbeitsplatte schieben, kann man die Türen dem Verband zufolge falten oder nach oben klappen. Während der Nutzung stehen die dann zumindest nicht im Weg.

© dpa-infocom, dpa:260423-930-982879/1


Von dpa
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