Tennis-Weltmeisterin Natali Gumbrecht Dritte in Nordbayern | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.02.2024 15:00

Tennis-Weltmeisterin Natali Gumbrecht Dritte in Nordbayern

In guter Frühform: Natali Gumbrecht überzeugte bei der Nordbayerischen Meisterschaft. (Foto: Christian Treffer)
In guter Frühform: Natali Gumbrecht überzeugte bei der Nordbayerischen Meisterschaft. (Foto: Christian Treffer)
In guter Frühform: Natali Gumbrecht überzeugte bei der Nordbayerischen Meisterschaft. (Foto: Christian Treffer)

Mit einem guten dritten Platz kehrte Tennisspielerin Natali Gumbrecht von der Nordbayerischen Hallenmeisterschaft der Damen in Würzburg zurück. Die Weltmeisterin der Damen 30 musste sich erst im Halbfinale hauchdünn geschlagen geben und blickt optimistisch auf die neue Saison.

Im stark besetzten Feld auf der Anlage des TSC Heuchelhof war die 38-Jährige an Position vier gesetzt und traf mit Lokalmatadorin Kelly Richter auf eine Akteurin, die in der Deutschen Rangliste nur 25 Ränge hinter Gumbrecht (221) platziert ist.

Wie im Vorjahr – als sie auch Dritte war – musste die Westmittelfränkin alles geben und ging gegen die sehr schnell agierende Richter nach rund zweieinhalb Stunden als 7:6, 6:3-Siegerin vom Court. In den entscheidenden Momenten zeigte Gumbrecht viel Courage, was letztlich den Ausschlag zu ihren Gunsten gab.

Gegen zwei Vereinskolleginnen

Mit Carina Wilhelmi, Nummer 354 in Deutschland, traf Gumbrecht in Runde zwei auf eine Vereinskollegin vom TSV Altenfurt und erneut auf eine Spielerin unter 20 Jahren. Bei ihrem souveränen 6:2, 6:3-Sieg tat sie sich spürbar leichter als noch zum Auftakt.

Da Gumbrecht seit August kein Turnier mehr bestritten hatte, waren bei ihr die Strapazen der Auftakt-Matches am Halbfinal-Tag deutlich zu spüren, wo es ein erneutes Wiedersehen mit Rebeka Svabikova (ebenfalls Altenfurt) gab. In dem intensiven Match auf gutem Niveau stellte sich Gumbrecht immer besser auf die harten Schläge ihrer Kontrahentin ein, agierte variabel, schlug stark auf und gewann Durchgang eins knapp mit 7:5.

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Langes Aufschlagspiel als Knackpunkt

Der Knackpunkt des zweiten Satzes und des ganzen Matches war ein „Marathon-Spiel“ beim Stand von 3:4, das wie der Durchgang (3:6) an Svabikova ging. Der Match-Tiebreak bot zunächst Spannung pur und war bis zum 6:6 ausgeglichen. Die Anstrengungen der Partien zuvor gaben letztlich physisch und mental den Auschlag zugunsten von Svabikova, die mit 10:8 in das Finale einzog.

Hier hatte sie im entscheidenden Match-Tiebreak gegen Sophia Büttner (CaM Nürnberg) mit 6:10 das Nachsehen und wurde Vizemeisterin. Gumbrecht wurde als Halbfinalistin auf Rang 3 gewertet.

„Insgesamt kann ich aber wirklich sehr zufrieden sein, weil ich ein gutes Resultat erzielt und wichtige LK-Punkte gesammelt habe“, zog die 38-Jährige ein positives Fazit vom Saisonstart. Sie sei „richtig happy“, noch so gut mit all den jungen Spielerinnen mithalten zu können. Manche Gegnerinnen, meint Gumbrecht mit einem Schmunzeln, „könnten vom Alter her ja sogar meine Töchter sein“.


Von Christian Treffer
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