SVW-Fußballerinnen unterliegen dem FC 04 Ingolstadt mit 0:2 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.12.2024 18:49

SVW-Fußballerinnen unterliegen dem FC 04 Ingolstadt mit 0:2

Zwei der auffälligster Spielerinnen: SVW-Torhüterin Franziska Glaser und Pija Reininger vom FC Ingolstadt, die den Führungstreffer vorbereitete. (Foto: Martin Rügner)
Zwei der auffälligster Spielerinnen: SVW-Torhüterin Franziska Glaser und Pija Reininger vom FC Ingolstadt, die den Führungstreffer vorbereitete. (Foto: Martin Rügner)
Zwei der auffälligster Spielerinnen: SVW-Torhüterin Franziska Glaser und Pija Reininger vom FC Ingolstadt, die den Führungstreffer vorbereitete. (Foto: Martin Rügner)

Nichts wurde es mit einem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk für die Fußballerinnen des SV Weinberg. Auf dem Kunstrasenplatz in Roßtal unterlagen sie dem FC 04 Ingolstadt mit 0:2 (0:1) und sind damit der Abstiegszone gefährlich nahe gekommen.

Der FC Ingolstadt bestätigte seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen und ist mit nun drei Siegen in Folge in der Tabelle an Weinberg vorbeigezogen. Das ehemalige Schlusslicht hat den ehemaligen Spitzenreiter überholt.

Die dritte Niederlage hintereinander auf Kunstrasen

Für den SVW gab es die dritte Niederlage hintereinander auf Kunstrasen und damit den Rutsch in die untere Tabellenregion. Ratlose Gesichter sah man auch nach der Partie gegen Ingolstadt, denn dieses Spiel durfte man vom Verlauf her nicht verlieren. Individuelle Fehler, mangelnde Passgenauigkeit und zu harmloses Agieren vor dem gegnerischen Tor.

Durchschlagskraft ist gleich Fehlanzeige – punktum die negativen Komponenten überwogen bei der Mannschaft, die allerdings auch auf der letzten Rille daherkommt. Der kräftemäßige Aderlass ist nicht zu übersehen bei den Amateurspielerinnen des SV Weinberg, für die die nun dreiwöchige Winterpause wie gerufen kommt.

Die Weinbergerinnen erspielten sich eine leichte Überlegenheit

Von Beginn an begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und es war nicht zu erkennen, dass ein Team dem anderen überlegen ist. Die Weinbergerinnen erspielten sich auch eine leichte Überlegenheit und gefielen durchaus durch die ein oder andere gelungene Kombination.

Doch am gegnerischen Strafraum waren sie mit ihrem Latein am Ende. Lisa Wich war als Sturmspitze auf sich alleine gestellt und Annika Kömm sowie Marlene Ganßer bemühten sich um Konstruktivität. Bei Pia Schneider merkte man die mangelnde Spielpraxis und damit auch das fehlende Verständnis für manche Kombinationen.

Es entwickelte sich eine Begegnung ohne große Strafraumszenen

Da auch die Gäste aus Oberbayern sich nicht gerade mit gelungenen Kombinationen und großen Möglichkeiten hervortaten, entwickelte sich eine Begegnung ohne große Strafraumszenen. Die beiden Franziskas zwischen den Torstangen, Maier auf FCI-Seite und Glaser beim SVW, bekamen zwar etwas zu tun, aber das war reine Torfrauroutinearbeit.

Eigentlich wie aus dem viel zitierten Nichts fiel die Führung der Schanzerinnen in der 30. Minute. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld schaltete der FCI schnell um und die schnelle Pija Reininger passte von der linken Seite scharf nach innen. Dort grätschte Anna Grimm vor der hinter ihr lauernden Stefanie Reischmann in den Ball und beförderte ihn unglücklicherweise ins eigene Tor, unhaltbar für Glaser.

In der 41. Minute schien der Ausgleich fällig

Nach diesem Rückschlag erarbeitete sich Weinberg Vorteile und in der 41. Minute schien der Ausgleich fällig. Nach einer tollen Kombination über Haberäcker, Kömm und Wich kam Pia Schneider um einen Schritt zu spät.

Sechs Minuten nach dem Seitenwechsel zog aus 20 Metern Nadja Burkard, in der letzten Saison beim Bundesligaabsteiger 1. FC Nürnberg aktiv, einfach mal ab und es stand 2:0 für die Gäste aus der Audistadt.

Eine kalte Dusche für den SVW, der sich aber nicht entmutigen ließ. Die SVWlerinnen fighteten und erspielten sich eine Feldüberlegenheit, die nur noch einzelne Konter der Gäste zuließ. Diese waren aber nicht ungefährlich und erforderten höchste Aufmerksamkeit von Torfrau Franziska Glaser.

Der SVW stellte nach dem 0:2 auf Dreierkette um

Der SVW stellte auf Dreierkette um und Leonie Haberäcker belebte das Angriffsspiel über die rechte Seite. Auch die eingewechselte Anna Wachal war bei ihrem Saisondebüt ein Unruheherd in der FCI-Abwehr. Sie setzte einen Schuss aus 10 m knapp neben das Tor und ihren Kopfball aus sechs Metern hielt Maier glänzend. Dass Annika Kömm noch die Latte traf, passte zum gebrauchten SVW-Nachmittag.

SV Weinberg: Glaser, Haberäcker, Anna Grimm, Horwath, Mara Grimm, Eva Wiesinger, Hofmann (75. Wachal), Schneider (60. Klärle), Ganßer, Kömm, Wich (60. Istrefaj).


Von Harald Riegler
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