Das 680 Meter lange Straßenstück zwischen Unterschweinach und Stöckach ist fertig. Für Neustadt sei dies ein eher großes Projekt gewesen, meinte Bürgermeister Klaus Meier am Montag vor Ort zum Abschluss der 250.000-Euro-Maßnahme.
Während der Sommerferien hatte die Bamberger Firma die Ortsverbindungsstraße erneuert. Dazu fräste sie den bestehenden Oberbelag ab und verwendete das Material für den Unterbau. Zudem brachte sie 15 Zentimeter Schotter auf.
Die vorhandenen Bordinnensteine bauten die Arbeiter aus und erneuerten sie. Zum Schluss erhielt die Straße neue Asphaltschichten.
Die Fahrbahn ist fünf Meter breit. Sie erhält keine Markierung mit weißen Streifen in der Mitte. Im Bereich der Hohlgasse verbreiterte man die Straße ein wenig und verbesserte die Situation damit.
Zwar hatte der Bau etwas länger gedauert, als vorgesehen, so der Bürgermeister, aber: „Es ist schön geworden.“ Mit dem Roller sei er die Strecke schon einmal abgefahren, was nun herrlich sei, weil man nicht mehr „durchgeschüttelt“ werde. Bauamtsleiter Gerald Schorr, Ortssprecher Markus Himmler, Bürgermeister Klaus Meier, Bauleiter Albert Kulesza und Geschäftsführer Matthias Dittel von der Straßenbaufirma Anton Höllein aus Bamberg sowie Jörg Wellhöfer und Bernd Trapp vom Tiefbauamt der Stadt Neustadt zerschnitten das rote Band zur Straßenfreigabe.
Hatte man heuer in Sachen Straßenbau das Augenmerk auf die Ortsteile gerichtet, kommt im Jahr 2024 die Kernstadt wieder vermehrt zum Zuge, so Bürgermeister Klaus Meier. Die Alte Bahnhofstraße, die Ansbacher Straße und Moltkestraße nannte er in diesem Zusammenhang.