Die italienischen Skilegenden Deborah Compagnoni und Alberto Tomba sowie Abfahrtsolympiasiegerin Sofia Goggia haben die zwei olympischen Feuer der Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo entzündet. Am Ende der Eröffnungsfeier übernahmen die jeweils dreifachen Olympiasieger Compagnoni und Tomba die ehrenvolle Aufgabe in Mailand. In Cortina entfachte Goggia, die bei diesen Spielen wieder zu den Goldkandidatinnen zählt, das Feuer.
Zuvor hatte sie die Fackel von Sapporo-Olympiasieger Gustav Thöni erhalten. Die vier Wintersportler waren zuvor auch als Kandidaten gehandelt worden.
Dass es zwei Feuer gibt - eines am Arco della Pace (Friedensbogen) in der Innenstadt von Mailand und eines auf der Piazza Dibona in Cortina -, ist ein Novum.
Das Feuer, das schon vergangenes Jahr in Griechenland entfacht wurde, ist nach einem viele Tausend Kilometer langen Fackellauf seit Donnerstagabend in Mailand. Am Tag der Eröffnung trug unter anderem der frühere Fußballstar Zlatan Ibrahimovic die Fackel durch Mailand.
Vor der Entzündung der zwei Feuer hatte Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella das sportliche Mega-Ereignis bei der Auftakt-Zeremonie im Mailänder Fußballstadion San Siro für eröffnet erklärt.
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