Wer schon einmal Sessellift gefahren ist, der weiß: Längst nicht immer ist der Ausstieg an der Bergstation eine ebene Fläche, auf der man gemütlich dahingleitet. Mitunter hat man kaum die Ski auf den Schnee gesetzt, da geht es schon einige Meter bergab, und schlimmstenfalls ist der Hang vereist. Doch mit der richtigen Technik muss man keine Angst vor solchen Situationen haben.
Zunächst gilt es beim Ausstieg, die Skispitzen anzuheben, damit sie nicht unglücklich irgendwo im Schnee einfädeln, rät Konstantin Lanzl vom Deutschen Skiverband. „Und dann drückt man sich kräftig aus dem Sitz hoch, sodass der Schwerpunkt des Körpers direkt eher vorn am Ski ist.“
Das nicht zu machen, sei das größte Problem, sagt Lanzl. „Wenn ich hinten drinsitze, ist es der Ski, der den Ton angibt. Man ist dann nur noch Passagier.“ Und dann fällt man wahrscheinlich hin. Hat man aber eine gute Position vorn über dem Ski, ist auch ein steiler Ausstiegshang kein Problem.
Wer dennoch unsicher ist, sollte sich an seine Anfänge erinnern: „Dann einfach im Pflug herunterfahren“, rät Lanzl. Also mit den Spitzen der Ski zueinander und den Enden auseinander. Viele dürfen diese Bremstechnik aus der Skischule kennen, wo sie oft als Pizza bezeichnet wird.
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