Florian Badstübner hat den nächsten Karriereschritt geschafft. Der 33-jährige Betriebswirt aus Windsbach darf sich ab Januar 2025 FIFA-Schiedsrichter nennen und damit auf internationaler Ebene Fußballspiele leiten.
Befördert wurde außer Badstübner Dr. Matthias Jöllenbeck aus Freiburg. Die beiden ersetzen Christian Dingert und Bastian Dankert, die aber weiterhin als Videoassistenten international tätig sind. Der Windsbacher ist dann einer von nur zehn deutschen Schiedsrichtern auf der FIFA-Liste.
Badstübner wurde 2013 DFB-Schiedsrichter in der 3. Liga und Assistent in der 2. Liga. Ab der Saison 2016/17 sah man Badstübner in der 2. Liga und als Erstligaassistent. Auch als Videoassistent in der Bundesliga, obwohl noch Zweitligareferee, sammelte er Erfahrungen.
In der Saison 2020/2021 gelang Florian Badstübner der Sprung in die 1. Bundesliga, in der er bereits über 50 Spiele geleitet hat – zuletzt die Partie FC Augsburg – Borussia Mönchengladbach.
Internationale Erfahrungen hat Badstübner schon gesammelt. So als Schiedsrichter bei U21-Spielen in Tschechien und den Niederlanden, als 4. Offizieller in der Europa-League, European Conference League sowie bei ein paar Länderspielen. Darunter waren auch EM-Qualifikationspiele.
Ein Höhepunkt seiner Laufbahn war das diesjährige DFB-Pokalfinale in Berlin zwischen dem Deutschen Meister Bayer Leverkusen und dem Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern (1:0). Dort war er als Vierter Offizieller aktiv.