Rind rennt auf Golfplatz bei Lichtenau: Polizei erschießt Kuh | FLZ.de

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Rind rennt auf Golfplatz bei Lichtenau: Polizei erschießt Kuh

In Rutzendorf machte sich eine Kuh von dannen, als sie auf einen Tiertransporter verladen werden sollte. Später musste der 550 Kilo schwere Vierbeiner von Polizeibeamten erschossen werden. (Symbolbild: Boris Roessler, dpa)
In Rutzendorf machte sich eine Kuh von dannen, als sie auf einen Tiertransporter verladen werden sollte. Später musste der 550 Kilo schwere Vierbeiner von Polizeibeamten erschossen werden. (Symbolbild: Boris Roessler, dpa)
In Rutzendorf machte sich eine Kuh von dannen, als sie auf einen Tiertransporter verladen werden sollte. Später musste der 550 Kilo schwere Vierbeiner von Polizeibeamten erschossen werden. (Symbolbild: Boris Roessler, dpa)

Am Donnerstagmorgen gegen 5.30 Uhr suchte eine Kuh auf einem Bauernhof in Rutzendorf vor dem Verladen auf einen Tiertransporter das Weite. Alle Versuche des Landwirts, das Tier wieder einzufangen, gingen schief. Als sich der kräftige Vierbeiner dann in Richtung Lichtenau verabschiedete, wurden die Einsatzkräfte verständigt.

Im Wald zwischen Putting-Green und Abschlag

Mehrere Streifen machten sich auf die Suche und entdeckten die Kuh in der Nähe des Golfplatzes in Lichtenau. Dort, wo die Golfer im Normalfall einen kurzen Fußmarsch zwischen Bahn 7 und 8 hinter sich bringen, stand die Kuh im Wald. Ein großes Turnier mit etwa 80 amerikanischen Golfern musste unterbrochen werden.

Derweil fand die Kuh offensichtlich Gefallen an der neuen Freiheit. „Alle Versuche, das Tier einzufangen, schlugen fehl”, sagte ein Polizeibeamter gegenüber der FLZ. Ein Polizeihubschrauber kreiste derweil über dem Gebiet, um die Kräfte am Boden bei der Suche zu unterstützen.

Das 550 Kilogramm schwere Rind lief anschließend weiter in Richtung Autobahn. Da auch dort die weiteren Versuche scheiterten, die Kuh zu bändigen und sich das Tier „zunehmend aggressiv” gegenüber den Polizisten zeigte, griffen die Beamten zur Waffe. Zumal das Risiko einer weiteren Flucht in Richtung der nahen A6 laut den Einsatzkräften zu groß gewesen sei.

Fünfter Schuss erlöste die Kuh

Trotz zweier Treffer lief die Kuh aber zunächst noch weiter. „Wir mussten nachjustieren”, berichtete der Beamte von weiteren Schussabgaben. Erst der fünfte diente der Erlösung des Tieres, dessen Kadaver später von Kräften der Feuerwehr und vom Besitzer aus dem Waldstück geholt wurde.

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Florian Pöhlmann
Florian Pöhlmann
Nach der journalistischen Grundausbildung beim Fernsehen rief 1999 die große weite Welt des Sports, die ich in Nürnberg in nahezu allen Facetten kennenlernen und in verantwortlicher Position gestalten durfte. Erst der verlockende Ruf aus Ansbach und die Aussicht, im fortgeschrittenen Alter Neues zu wagen, sorgten ab 2021 für einen Neustart in der Lokalredaktion.
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