Das Auswärtige Amt warnt vor Luftverschmutzung in Malaysia. Sowohl auf der Halbinsel als auch auf Borneo kommt es derzeit zu Belastungen durch den sogenannten Haze, eine smogähnliche Luftverschmutzung. Sie entsteht insbesondere durch Waldbrände und Brände auf landwirtschaftlichen Flächen.
In einzelnen Regionen erreicht die Luftverschmutzung immer wieder ein gesundheitsschädliches Niveau. Je nach Wetterlage können die von malaysischen Stellen veröffentlichten Schadstoffwerte von Tag zu Tag und von Ort zu Ort schwanken. Nach Angaben des Auswärtigen Amts werden in Malaysia die besonders gefährlichen Feinstaubpartikel nicht gemessen. Die tatsächliche Belastung könne daher deutlich höher sein, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen.
Durch den Haze können Reizungen der Augen und Atemwege auftreten. Besonders gefährdet sind Menschen mit Herz- oder Lungenerkrankungen sowie ältere Menschen und Kleinkinder. Aber auch gesunde Erwachsene sollten bei stark erhöhten Schadstoffkonzentrationen körperliche Anstrengungen im Freien vermeiden.
Menschen mit gesundheitlichen Problemen wie Asthma oder Allergien sollten vor Reisen in möglicherweise betroffene Gebiete ärztlichen Rat einholen, empfiehlt das Auswärtige Amt.
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