Eingeschlagene Türen, Zündeleien in Toiletten, zerstörte Dekorationsartikel auf dem Weihnachtsmarkt und ein Einbruch in die Güllschule: Die Berichte über zunehmenden Vandalismus schreckten zuletzt viele Menschen auf. Nun schilderte die Polizei im Stadtrat ihre Sicht der Dinge. Ansbach ist sicher, lautete dabei der Tenor.
In der Nacht von Heiligabend zum ersten Weihnachtsfeiertag zog sich eine Spur der Verwüstung quer durch Ansbach, am Ende der Rabauken-Tour stand dann noch ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, der allerdings glimpflich und ohne Personenschaden ausging. An Silvester wurden Einsatzkräfte der Polizei zur Güllschule beordert, weil sich dort Jugendliche über ein eingeschlagenes Fenster Zutritt verschafft und randaliert hatten.
Zuvor war in der Stadt die behindertengerechte Toilette in der Reitbahn über die Sommermonate hinweg wiederholt das Ziel mutwilliger Sachbeschädigungen. Immer wieder mussten Reparatur-Trupps anrücken, um etwa beschädigte Waschbecken und den abgerissenen Öffnungsmechanismus für Rollstuhlfahrer zu erneuern. Daher entschied sich die Verwaltung, dort für den Gang auf das stille Örtchen Geld zu verlangen – mit dem Ziel der Abschreckung.
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