Es ist der 18. Oktober, als jemand auf dem Gelände der Firma Electrolux in Rothenburg mit dem Feuer spielt. In vollem Bewusstsein und – davon muss man aufgrund der derzeitigen Ermittlungsergebnisse wohl ausgehen – mit bösen Absichten. Der Elektrogerätehersteller soll brennen: War das das Ziel?
Falls ja, dann geht der Plan nicht auf. Das Feuer, das an jenem Freitagvormittag laut Unternehmenssprecher Christian Tesch in einem Nebengebäude nahe der Kantine auflodert, löscht die Sprinkleranlage schnell ab. Die Werksfeuerwehr kommt noch dazu, aber alles unter Kontrolle.
Doch dann kommt der Sonntag, nur zwei Tage später: Feueralarm in einer Lagerhalle von Electrolux. Die dort deponierten Verpackungsmaterialien gehen in Flammen und Rauch auf, die Feuerwehr kann nur noch Unmengen Löschwasser daraufkippen. Die Halle brennt in Teilen ab. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken ist ein Millionenschaden entstanden.
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